08.02.2011, 09:47 Uhr | AFP, dpa-AFX
Nur noch bis 2013 bleibt Mercedes am Potsdamer Platz (Foto: imago) (Quelle: imago)
Der Potsdamer Platz gilt in Berlin als einer der prestigeträchtigsten Adressen für Unternehmen. Doch zumindest in den vergangen Jahren hat der Standort etwas an Glanz verloren. Mit Mercedes-Benz kehrt nun ein weiterer prominenter Mieter dem Platz den Rücken - allerdings erst 2013.
Der Mercedes-Vertrieb hat den Mietvertrag um neun Monate bis September 2013 verlängert. Danach zieht das Unternehmen in den Stadtteil Friedrichshain, wie Daimler mitteilte. Dort sollen dann künftig die rund 1200 Mitarbeiter der bislang zwei Standorte gemeinsam an einem Ort arbeiten. Daimler will Kosten sparen und in den Medien wird über zu hohe Mietkosten am Potsdamer Platz spekuliert.
Der Potsdamer Platz war nach der Wiedervereinigung auf Grundstücken rund um den ehemaligen Mauerstreifen entstanden. Vor dem zweiten Weltkrieg galt er als einer der verkehrsreichsten Plätze in Europa. An diese glanzvollen Zeiten wollte man nach der Wiedervereinigung anknüpfen. Schon die Baustelle entwickelte sich zum Touristenmagneten und in den kommenden Tagen dürfte der Platz wegen der anstehenden Berlinale wieder viele Besucher locken.
Beim Wiederaufbau spielte auch der Autobauer Daimler eine maßgeblich Rolle. So errichtete der Konzern mit der Daimler-City einen eigenen Hochhauskomplex auf dem Areal. 2007 wurden die Gebäude an die SEB-Bank verkauft, seitdem ist Daimler nur noch Mieter.
Der anstehende Umzug von Mercedes-Benz ist auf jeden Fall ein weiterer Rückschlag für den Potsdamer Platz. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hatte sich bereits 2004 vom Potsdamer Platz zurückgezogen. Der japanische Elektronikriese Sony verkaufte 2008 das Sony-Center, hat in dem Komplex mit dem bekannten Zeltdach allerdings noch seinen Sitz. Die Deutsche Bahn, deren Zentrale sich ebenfalls am Potsdamer Platz befindet, hatte zwischenzeitlich einen Umzug nach Hamburg erwogen.
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Quelle: dpa-AFX , AFP
Rinke schrieb:
am 7. Februar 2011 um 21:48:03
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Die Macht des Geldes
Wenn die Herz allerliebsten, alles zerstörenden Aktionäre nicht wären.
Dann hätten wir in den deutschen Firmen
(deutsch?) auch wieder so etwas wie Familienharmonie.
Das dumme ist immer, das alle ohne einen Handschlag machen zu wollen, Millionär werden will. Bei solch manchen Prozess der Zerstörung von Unternehmen sind sogenannte Immobilienspekulanten an den zu hohen Mietkosten schuld und an der Zerstörung von Betrieben die Aktionäre, welche ich von der Weltoberfläche hinwegfegen würde!!
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Bürger schrieb:
am 7. Februar 2011 um 21:46:35
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Mercedes in Berlin
Warum sind Leute so dumm und auch unfähig, aber neidische Besserwisser:Wie kann der Herr Jürgen S. meinen, die
Personalkosten seien der Grund des Umzuges? Was haben die Kosten der 1200 Beschäftigten mit dem Umzug bezw. dem neuen Standort zu tun? Nichts! Wie einfältig muß er sein, wenn er meint, diese Angestellten würden nach einem Tarif bezahlt!? Und dann noch nach einem Einheitstarif! Der Herr kann nur aus dem Osten kommen u.hat nichts kapiert und gelernt.Tarifeinheit-oh Schreck lass nach!
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DBZSG schrieb:
am 7. Februar 2011 um 21:45:50
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Potsdamer Platz
Die Begeisterung ist verflogen, die Fördermittel realisiert und das war es denn. Noch Fragen??
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