22.05.2012, 11:26 Uhr
Ausnahmsweise einmal nicht in den USA befindet sich mit der London Metal Exchange (LME) einer der weltgrößten Handelsplätze für (Industrie-)Metalle in Europa. Während die Wurzeln bis zur Royal Exchange im Jahr 1571 zurück reichen, wurde die verantwortliche Börsenhandels- gesellschaft London Metal Market and Exchange Company "erst" im Jahr 1877 gegründet.
London Metal Exchange: Vorerst nur Handelsplatz für Kupfer
Beim Start wurde nur Kupfer gehandelt, später kamen Blei und Zink und danach auch noch Aluminium, Nickel und im Jahr 2000 weitere unedle Metalle hinzu. Das an der LME umgesetzte Handelsvolumen wird auf insgesamt rund 2000 Milliarden US-Dollar pro Jahr taxiert. Die LME fokussiert sich vor allem auf Industriemetalle, während Edelmetalle wie Gold und Silber eher an der weltgrößten Edelmetallbörse COMEX gehandelt werden.
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