14.02.2012, 14:08 Uhr | dpa
Bei der Deutschen Bahn wird immer mehr Metall gestohlen. Das Unternehmen zählte im Jahr 2011 rund 3000 Diebstahlsfälle, das sind etwa 1000 oder 50 Prozent mehr als 2010. Gefasst wurden mehr als 500 Metalldiebe, teilte die Bahn mit. An Bahnanlagen in Ostdeutschland und in Nordrhein-Westfalen wurde am meisten Metall geklaut.
Seit Juni vergangenen Jahres sinkt demnach aber die Zahl der Delikte. Das ist nach Angaben der Bahn auf mehr Kontrollfahrten entlang der Strecken und eine neue Sicherheitstechnik zurückzuführen. Dabei wird auf Schienen, Kabel und Anlagen mit unsichtbarer Flüssigkeit ein Zahlencode aufgesprüht, der unter speziellem Licht sichtbar gemacht werden kann. So kann die Herkunft von gestohlenen Metallen schnell ermittelt werden.
Die Diebe verkaufen die Buntmetalle, vor allem Kupfer, illegal an Schrotthändler. An der Börse kostet ein Kilogramm Kupfer derzeit 6,50 Euro. Nach einem Einbruch in der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 und einer Schwächephase in der zweiten Hälfte des letzten Jahres klettert der Kupferpreis momentan wieder.

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Zur Menge der gestohlenen Buntmetalle machte die Bahn keine Angaben. Allein für die Schäden an den Bahnanlagen habe man 15 Millionen Euro ausgeben müssen, im Jahr 2010 waren es noch zehn Millionen Euro. Die Diebstähle von Kabeln entlang der Strecken führen häufig zu Betriebsstörungen. Knapp 11.000 Züge seien deshalb im vorigen Jahr zu spät gekommen, hieß es bei der Bahn.
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Quelle: dpa
incitatus schrieb:
am 2. März 2012 um 11:11:55
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klau
Macht die Ostgrenzen wieder zu, dann klappts auch wieder.
Aber die müssen ja offen bleiben,damit unsere Unternehmer ihre dort billig
produzierte Ramschware hier teuer verkaufen können.( VW,AUDI,Kolbenschmidt,Mahle u.viele andere)
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Achim schrieb:
am 14. Februar 2012 um 18:19:01
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Metalldiebstahl bei der Bahn
Wenn man nun schon die Sicherungstechnik und die Stromversorgung immer weiter zentralisiert hat, (bei örtlichen
Stellwerken wäre ein Eingriff sofort aufgefallen), sollte man auch Kabelschäden sofort lokalisieren können. Technisch ist das eigentlich kein Problem. Ein Kabel an der Kabelkanalabdeckung könnte den Ort vor vor dem betreibsrelevanten Eingriff melden. Auch Schutzrohre für die Erder könnte man da einbeziehen.
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till schrieb:
am 14. Februar 2012 um 18:12:13
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Dealer
Das 'System' funktioniert nur durch kriminelle Händler. 2 Jahre Bau ohne Bewährung wegen Beihilfe zur Verkehrsgefährdung
und das Thema erübrigt sich.
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