06.09.2010, 11:33 Uhr | AFP
Nachholbedarf: Die Mieten steigen in vielen Städten überdurchschnittlich (Foto: imago) (Quelle: imago)
Die Mieten in Deutschland steigen zum ersten Mal seit fast 20 Jahren wieder rapide. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS) unter Berufung auf das Immobilien-Marktforschungsinstitut Empirica. Demnach müssen Mieter in Berlin heute 14 Prozent mehr zahlen als vor einem Jahr, in Düsseldorf sind es 13 Prozent, in Köln und Bonn rund zwölf. Auch in Hamburg und Frankfurt am Main wurden die Mieten den Angaben zufolge mit sieben Prozent überdurchschnittlich stark angehoben. Neumieter in kreisfreien Städten müssten durchschnittlich fünf Prozent mehr bezahlen als vor einem Jahr.
Grund für die Mieterhöhungen sei, dass viele Städte seit Jahren an Einwohnern gewonnen hätten, die noch dazu immer häufiger allein lebten, sagte Empirica-Immobilienexperte Reiner Braun der Zeitung. Es seien aber nicht so viele neue Wohnungen gebaut worden. Außerdem habe sich in diesem Jahr der wirtschaftliche Aufschwung ausgewirkt. "Die Leute sind zuversichtlicher geworden und ziehen auch eher einmal um. Deshalb können die Vermieter höhere Mieten durchsetzen", erläuterte Braun.
Die Vermieter hätten einiges nachzuholen. Seit 1993 seien die Mieten kaum gestiegen, sagte demnach der Marktforscher Andreas Schulten vom Institut Bulwien Gesa: "Relativ zu den Einkommen ist Wohnen in Deutschland 17 Jahre lang billiger geworden. Da setzt nun ein Nachholeffekt ein."
Auch in kleineren Städten können die Mieten dem Bericht zufolge schnell steigen. In Zweibrücken beispielsweise hätten die Preise um zwölf Prozent angezogen, in Jena um zehn und in Rostock um acht Prozent. Nach wie vor gebe es allerdings Städte, in denen die Mieten nur langsam steigen, berichtete die "FAS". So seien in München neu vermietete Wohnungen nur drei Prozent teurer als vor einem Jahr, in Stuttgart zwei Prozent. In Kiel seien die Mieten sogar um vier Prozent gesunken.
Im Durchschnitt in ganz Deutschland ermittelte Empirica eine Mietsteigerung von 3,4 Prozent. Die Zahlen beziehen sich auf inserierte Kaltmieten für die Vermietung von 60- bis 80-Quadratmeter-Wohnungen mit gehobener Ausstattung, die frühestens im Jahr 2000 gebaut wurden.
Quelle: AFP , t-online.de
ole schrieb:
am 26. September 2010 um 00:35:28
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Mieten
Das Gejammer einiger Mieter ist unerträglich. Ich habe vor einigen Jahren die Schaufel selbst in die Hand genommen. Die Entscheidung
habe ich noch nie bereut. Als Nebenkosten habe ich dazu eine stabile Gesundheit erhalten.
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Zum Glück schrieb:
am 16. September 2010 um 11:20:07
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Mieten
Zum Glück steigen die Mieten. Da legt man als Vermieter etwas weniger drauf als vorher !
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Bürgerin schrieb:
am 16. September 2010 um 10:24:43
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Mieten
Wenn die Mieten so ansteigen sollen wie kann ein Rentner das noch bezahlen?
Unsere Renten steigen nicht .Die hälfte der Rente geht
für Miete dann kommen noch Heizkosten und Nebenkosten dazu.Aber irgendwie muß man doch auch was zum Leben haben.Es macht mir angst.
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