11.08.2010, 15:49 Uhr | dpa
Mietnomaden hinterlassen ihre gemieteten Wohnungen oft in einem miserablen Zustand (Foto: imago) (Quelle: imago)
Sie zahlen keine Miete und hinterlassen oft Chaos: Mietnomaden sind der Schrecken der Vermieter. Jetzt lässt die Bundesregierung das Problem von der Universität Bielefeld untersuchen, um zu prüfen, ob die Politik reagieren muss. Zwei Jura-Professoren der dortigen Forschungsstelle für Immobilienrecht sollen in einer Studie herausfinden, wie viele Mietnomaden es überhaupt gibt. Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund geht von etwa 15.000 Betrügern bundesweit aus. Der Mieterbund hält das für überzogen und sieht höchstens etwa 1000 Fälle.
Der Haus & Grund-Experte Kai Warnecke sagte in Berlin: "Wir sind sehr zufrieden, dass die Regierung das Thema aufgreift." Die Organisation hat selbst Vorschläge für strengere Gesetze erarbeitet, mit denen Vermieter vor Gericht rascher Räumungsklagen durchsetzen könnten.
Haus & Grund ruft nun alle Vermieter auf, die Bielefelder Forscher zu unterstützen. Wer Opfer eines notorischen Mietbetrügers geworden sei, könne sich an die Haus & Grund-Büros wenden. Dort würden die Fälle gesammelt und weitergeleitet. Vermieter können sich aber auch direkt an die Uni Bielefeld wenden.
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Quelle: t-online.de , dpa
goldfisch schrieb:
am 23. Mai 2012 um 19:37:38
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mietnomaden
was gibt es da zu untersuchen.ist doch klar wer die deppen sind.ich wünsche den politikern mal soche mieter in ihren
häuseren.oder auch die die keine miete bezahlen und nur ärger machen!da hätten wir schon gesetze für vermieter.alles wieder nur geschwätze wie alles vor den wahlen.seid 2OJreden wir von ganztagsschulen genauso wie von kindergartenpl für alle.
was alles nur gerede.ich find gut wenn eigent.nicht mehr vermieten.daran ist die politik schuld.am liebsten würdet ihr uns das auch noch ne
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Maverick schrieb:
am 5. September 2010 um 11:07:19
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Mietnomaden
Ich hatte ein Haus mit Garten und Garage an einen Oberstleutnant vermietet, 5 Jahre keine Miete bekommen, Räumungsklage und
Anwaltskosten 13800 Euro, entgangene Miete 35000 Euro und anschließende Renovierung 35000 Euro. Dieser Oberstleutnant wurde unehrenhaft entlassen und ich bekomme keinen Cent mehr. Vielen Dank!
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Fridolin schrieb:
am 5. September 2010 um 10:35:04
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Mietnomaden
ich selbst bin Mieter einer kleinen Wohnung. Aber wenn ich solche Bilder sehe, wie Menschen mit angemieteten Wohnungen um gehen,
werde ich sauer. Das man mal mit der Miete in Rückstand geraten kann, ist bei Hartz 4 leider normal. Da wird sich auch kein Vermieter drüber groß aufregen. Aber hier geht es ja darum, daß diese "Menschen" aus Wohnungen einen Mülleimer machen und da muß man gegen an gehen. Schon aus gesundheitlichen Gründen.
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