22.09.2011, 17:03 Uhr | dpa, dapd, AFP
Im Mai und Juni hatten mehrere Explosionen bei der schwedischen Möbelkette Ikea die Kunden in Angst und Schrecken versetzt. Jetzt ist klar, dass dahinter ein Erpressungsversuch steckt. Eine Unternehmenssprecherin bestätigte in Helsingborg, dass eine Person das Unternehmen bedrohe. "Wir arbeiten in mehreren Ländern mit der Polizei zusammen. Die Drohungen des Erpressers sind nicht auf ein Land konzentriert, sondern richten sich gegen Ikea generell", sagte die Sprecherin.
Medienberichten zufolge fordert eine polnische Bande sechs Millionen Euro von dem Konzern, der eine Erpressung zuvor noch dementiert hatte. Am 16. September ist demnach die Frist für die Zahlung des Geldes abgelaufen. Die Täter hätten für die Zeit danach mit einem neuen Anschlag gedroht.
In Dresden war am 10. Juni in der Küchenabteilung von Ikea ein kleiner Sprengsatz explodiert, zwei Menschen wurden leicht verletzt. Gegen die unbekannten Täter wird wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und Körperverletzung ermittelt. Ende Mai waren zudem in den Ikea-Märkten in Son en Breugel bei Eindhoven, im französischen Lille und im belgischen Gent ebenfalls kleinere Sprengsätze explodiert.
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Am 2. September hatte die Polizei zwei Ikea-Geschäfte in Prag evakuiert, nachdem in der Nähe des einen eine Bombenattrappe gefunden worden war. Die Polizei fahndet mit Fotos nach den Tätern. Dass es sich tatsächlich um polnische Täter handelt, hat das sächsische Landeskriminalamt (LKA) bislang nicht bestätigt.
In einer Erklärung aus der Ikea-Pressestelle im schwedischen Helsingborg hieß es, man nehme den Erpressungsversuch "sehr ernst". Es gebe einen Zusammenhang zwischen der Erpressung und den Explosionen.
Auf Fragen nach Einzelheiten wollte die Sprecherin nicht antworten. Sie sagte weiter, das Unternehmen sehe die Sicherheit in allen eigenen Möbelhäusern als gewährleistet an. Ikea habe die Sicherheitsmaßnahmen nach den Anschlägen deutlich verstärkt.
Eine Sprecherin des sächsischen Landeskriminalamtes in Dresden sagte, die Unterstützung der polnischen Polizei sei angefordert worden. Bislang gebe es aber noch keine Reaktion auf das Rechtshilfeersuchen. Die europäische Polizeibehörde Europol war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Laut "Sächsischer Zeitung" bestätigte die Behörde die Erpressung nicht.
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Quelle: dpa , dapd , AFP , t-online.de
herbert schrieb:
am 22. September 2011 um 06:19:09
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ikea
ist ja schon allerhand das wir kunden nicht informiert werden. die lassen uns doch allen ernstes in die gefahr laufen. vorher informiert
heisst doch, jeder kann sich selbst raussuchen, ob er ins geschäft möchte oder nicht. ich möchte nicht wissen was sonst noch so läuft....
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Abiteam 1970-2011 ges.765.332Mgl- schrieb:
am 22. September 2011 um 00:54:13
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IKEA
Es gab Zeiten da stand der Käfer, die Ente und der VW BUS (California) bei IKEA und alle Studies waren begeistert. Naturholzmöbel aus
Skandinavien zum erschwinglichen Preis. Heute: MB 500 , BMW 7er, LEXUS, 911er etc. Hallo IKEA wie lange wollt Ihr uns noch verarschen? Viele Möbeldiscounter bieten Gleiches zu günstigeren Preisen an. Mitlerweile seid ihr nur noch MDF und Spanplattenspezis auf Kosten des Herstellers und Lieferanten geworden.Beste Grüsse an "SEGMÜLLER" und die mit dem "R
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Hanso schrieb:
am 21. September 2011 um 23:09:45
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IKEA
Finanzbanditen hin oder her - ich finds sehr schlecht das Ikea da von welchen aus Polen erpresst wird und dabei Menschenleben gefährdet
werden. Würden die doch einfach weiter ihre Schwestern auf den Strich schicken - damit haben sie Erfahrung und es werden keine Kunden geschädigt..
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