31.12.2010, 13:20 Uhr | AFP
Millionen Kassenpatienten bekommen im neuen Jahr andere Medikamente in der Apotheke (Foto: imago) (Quelle: imago)
Zu Beginn des neuen Jahres droht den Kassenpatienten große Verwirrung in den Apotheken: Millionen Kranke müssen sich auf neue Medikamente einstellen, weil Kassen und Pharmakonzerne neue Verträge vereinbart haben. Apotheken-Kunden sollten außerdem besser nicht auf die Ausgabe ihres bisherigen Medikamentes bestehen, warnten Verbraucherschützer.
Die neuen Mittel haben in der Regel die gleiche Wirkung wie die alten Pillen. Verpackung, Form und Farbe können aber anders sein. Die Einstellung auf neue Medikamente könne vor allem bei Älteren Dosierungsprobleme auslösen, sagte Stefan Etgeton, Gesundheitsexperte beim Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) der "Bild"-Zeitung.
Zugleich riet der Experte von der Möglichkeit davon ab, in der Apotheke trotzdem das bisherige Medikament zu verlangen, zu bezahlen und die Quittung bei der Kasse einzureichen. "Lieber das Ersatzmedikament ausprobieren und bei Unverträglichkeit zum Arzt gehen. Der kann auf dem Rezept ankreuzen, dass das gewohnte Mittel ohne Aufpreis erstattet wird." Wer einfach die Quittung für das bisherige Medikament einreicht, auf den kommen in der Regel höhere Kosten zu.
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Ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums sagte, die Patienten müssten sich "keine Sorgen machen". Es sei in jedem Fall gewährleistet, dass "alle Medikamente in vergleichbarer Qualität und Wirkung wie bisher zur Verfügung stehen".
Krankenkassen schließen mit den Pharmafirmen regelmäßig sogenannte Rabattverträge. Sie erhalten dafür ein bestimmtes Medikament mit einem bestimmten Wirkstoff billiger als ein Konkurrenzprodukt. Da sich die Rabattverträge teils zum Jahreswechsel ändern, müssen sich viele Patienten, die einen bestimmten Wirkstoff benötigen, im kommenden Jahr auf neue Medikamente einstellen.
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Quelle: t-online.de , AFP
user1 schrieb:
am 3. Januar 2011 um 11:30:14
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Neue Medikamente
Bei fast jedem Rezept erhält man in der Apotheke seit einiger Zeit ein anderes Präparat. Begründet wird das mit
Kosteneinsparungen. Mag ja sein, aber letztendlich muß man sich doch mal hinterfragen, wo das viele Geld der Beitragseinnahmen überhaupt bleibt. Und die Kassenärztliche Vereinigung, der eigentliche Herrscher über uns Versicherte, wer finanziert die eigentlich? Ich weiß es leider nicht, würde mich aber nicht wundern, wenn das auch alles noch aus dem Beitragstopf genommen wird.
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Gesundheitsminister komme vor schrieb:
am 2. Januar 2011 um 20:50:01
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Und erkläre uns
was wir für eure ewig soziale Sicherheit noch hinterlegen müssen. Das Leben unserer Kinder?
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Hotzenplotz schrieb:
am 2. Januar 2011 um 12:54:08
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Beitrag von Anton 02.01 09,54
Solche Kommentare wie von Anton vom 02.01 09.54 sind dieser Seite einfach nicht würdig.Ich bin selbst ein
kleiner Arbeitgeber und kämpfe darum meine Mitarbeiter nicht entlassen zu müssen und werde von Anton als Schwerverbrecher tituliert.Ich bin kein Politikerfan aber auch hier der Meinung das solche Titulierungen ungehörig sind. Für alle Anderen alles Gute im Neuen Jahr. MfG
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