23.06.2009, 09:35 Uhr | AP
Werben mit Newslettern. (Foto: Archiv)
E-Mail-Werbung ist bei Kunden trotz sonstiger Spam-Mails durchaus willkommen. Abonnierte Newsletter sind vom Nutzer gewollt und werden deshalb auch gelesen. Laut W3B-Studie kaufen Nutzer auch tatsächlich die Produkte, die im Newsletter angekündigt werden.
Trotz der Spam-Flut haben Werbe-Mails immer noch ein großes Potenzial. Denn die Nutzer unterscheiden ganz klar zwischen erwünschten und unerwünschten Werbe-Mails, wie aus der jüngsten W3B-Umfrage des Marktforschungsinstituts Fittkau und Maaß hervorgeht. Während jeder fünfte Internetnutzer Spam als den größten Störfaktor im Internet überhaupt bezeichnete, werden abonnierte Newsletter von über 64 Prozent der Internet-Nutzer gelesen.
Es darf aber bei den abonnierten Newslettern nicht zuviel sein. Langfristig seien sie nur willkommen, wenn die Anzahl der versendeten Werbe-Mails vernünftig dosiert werde, erklärten Fittkau und Maaß. Die Studie zeige klar, dass eine steigende Zahl von Mails von einem Absender zu erhöhten Abmeldungen führe. 58 Prozent der Newsletter-Abonnenten erklärten, dass sie sich abmeldeten, sobald die Aussende-Frequenz aus ihrer Sicht unverhältnismäßig gesteigert werde.
Dabei erklärten 41 Prozent der Abonnenten, dass sie durch Werbe-Mails schon oft auf interessante Themen aufmerksam geworden sind. Mehr als jeder fünfte Newsletter-Abonnent hat nach eigenen Angaben schon häufig etwas gekauft, von dem er durch Werbe-E-Mails oder -Newsletter erfahren hat. Für die W3B-Studie wurden im April und Mai 2009 mehr als 120.000 deutschsprachige www-Anwender befragt.
AP
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