Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Wirtschaft >

Nikolas Sarkozy führt Finanztransaktionssteuer ein

...

Sarkozy führt Finanztransaktionssteuer ein

30.01.2012, 16:35 Uhr | dpa-AFX

Nicolas Sarkozy kündigt Reformen an (Quelle: dpa)

Nicolas Sarkozy kündigt Reformen an (Quelle: dpa)

Schon im August führt Frankreich die Finanztransaktionssteuer ein. Das gab Staatchef Nikolas Sarkozy in einem TV-Interview am Sonntag bekannt. Der Alleingang Frankreichs dürfte hierzulande die Debatte um die umstrittene Steuer weiter befeuern. Kanzlerin Merkel spricht sich für die Abgabe aus. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Parteifreund von Merkel warnte dagegen vor den negativen Folgen einer solchen Steuer für den Finanzplatz Frankfurt.

Frankreich erhebt 0,1 Prozent Steuer

In Frankreich soll der Steuersatz auf Finanzgeschäfte 0,1 Prozent betragen und ab August in Kraft treten. Sarkozy hatte bereits vor wenigen Wochen diese Maßnahme in Erwägung gezogen und die Steuer jetzt am Vorabend des EU-Sondergipfels angekündigt. Sarkozy und Merkel wollen die Steuer notfalls auch ohne die Zustimmung Londons zumindest in der Euro-Zone durchsetzen. Die FDP ist allerdings gegen einen Alleingang bei der Finanzsteuer.

Bouffier warnt vor Alleingang ohne Großbritannien

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier warnte gegenüber dem "Handelsblatt" ebenfalls vor einem solchen Schritt. "Eine Steuer muss so ausgestaltet werden, dass die Interessen des Finanzplatz Frankfurts gewahrt werden. Geschäfte dürfen nicht von Frankfurt nach London oder anderswo hin verlagert werden. Ansonsten verlieren wir Arbeitsplätze", sagte Bouffier der Zeitung.

ZINS-CHECK
Festgeld-Vergleich
Festgeld-Vergleich

Top-Konditionen ab dem ersten Euro: Finden Sie hier das beste Festgeldkonto.

Viel Arbeit für Finanzgerichte?

Eine geplante Finanztransaktionssteuer hat nach Ansicht des Präsidenten des Bundesfinanzhofs, Rudolf Mellinghoff, auch Folgen für kleine Sparer. Er gehe davon aus, dass die von Deutschland und Frankreich gewünschte Zwangsabgabe für Finanzgeschäfte alle Anlageprodukte treffen würde, die an der Börse gehandelt werden, sagte Mellinghoff dem Magazin "Focus". Sie würde sich damit nicht nur auf Reiche, sondern auf die Geldanlage jedes Sparers auswirken.

Es sei völlig klar, dass "Steuerpflichtige Vermeidungsstrategien entwickeln, wenn neue Steuern eingeführt werden". Weiter sagte Mellinghoff: "Wenn die Finanztransaktionssteuer eingeführt wird, dann gehe ich davon aus, dass die Finanzgerichte viel Arbeit bekommen werden."

STELLENMARKT

Aktuelle Stellenangebote

Stellenmarkt bei t-online.de

Wählen Sie die gewünschte Branche aus:



Quelle: dpa-AFX

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Nikolas Sarkozy führt Finanztransaktionssteuer ein" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Nikolas Sarkozy führt Finanztransaktionssteuer ein" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (67)

zum Forum

Thema: "Nikolas Sarkozy führt Finanztransaktionssteuer ein"

Naklar schrieb: am 30. Januar 2012 um 14:48:18
(0) (0) FinTaSteuer
Die Experten wie Bouffier, Mellinghoff und eventuell noch andere, sollten sich Gedanken darüber machen wie die Typen welche mit
dem Geld anderer zocken, zu Recht zur Kasse gebeten werden. Die anderen welche mit eigenem Geld und Computer selbst zocken, sollten gestaffelt nach Gewinn und Verlust ebenfalls Steuern zahlen!
mehr Kommentar melden

Denker schrieb: am 30. Januar 2012 um 13:31:43
(5) (0) @Samoht
Genau so ist es, Punktlandung. Bei jeder Umbuchung gibt es eine Trans-aktionsnummer, bei jeder Kartenzahlung usw. Leider will/kann
der deutsche Michel es nicht begreifen. Das eingebrannte Feindbild in seinem Kopf sind die Zocker an den Börsen. Die Kommentare lassen vermuten, dass sich viele solch eine Steuer wünschen, aber wie sagt man, "Wer zuletzt lacht ..." und das ist nicht der Bankkunde oder Riestersparer.
mehr Kommentar melden

Geraldo schrieb: am 30. Januar 2012 um 12:56:14
(1) (1) Sarkosi
Bravo!!!! Kein Land in Europa auch Deutschland kann jemals seine Schulden tilgen!!! Steuern Erhöhen oder Währungsreform!!! Allle
Rettunfsfonds sind nur Zeitverschiebung auf spätere Generationen! Ich bin für ein Ende mit schrecken!!!!!!!!!!! Währungsreform noch in diesem Jahr!
mehr Kommentar melden

alle Kommentare
Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr
Anzeige
Wirtschaft
Clevere Energiegewinnung in Sri Lanka

Land setzt auf viele kleine Wasserkraftwerke. zum Video

Einkaufswelt
Der wird Sie umhauen!
Notebooks von DELL

Starkes Multimedia-Notebook mit Intel® Core™ i5 Prozessor bei Dell.

Anzeige
Girokonto für 0,- Euro

Das kostenlose Top-Girokonto der norisbank. Jetzt informieren

Anzeige
Kostenloses Demokonto

Devisen handeln beim Testsieger plus 2,6% Zinsen p.a. mehr

Anzeige

Preis-Quiz
Was kosteten die Dinge?

Wissen Sie, wie teuer eine Tasse Kaffee war? Historische Preise

Börsen-Gezwitscher
Börsenradar auf Twitter

Das Börsenradar-Team zwitschert auch auf Twitter. Folgen Sie uns!

Geld-Newsletter
Werktags die wichtigsten Neuigkeiten rund um Wirtschaft und Finanzen per E-Mail in Ihr Postfach  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Aktuelle Wirtschafts- Themen täglich ins Postfach. mehr

Anzeige
Wohnen auf dem Wasser
Ferienwohnungen bei t-online.de Reisen (Quelle: Hersteller)

Lausitz: Luxus-Appartements für 2 Personen ab 728,- Euro/Woche

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige