10.04.2008, 18:22 Uhr | dpa / T-Online
Nokia-Mitarbeiter gehen über das Werksgelände in Bochum (Foto: dpa) Die Beschäftigten des Bochumer Nokia-Werks sollen eine Abfindung von maximal 220.000 Euro pro Kopf bekommen. Ein entsprechender Vorabbericht der "Bild"-Zeitung wurde aus Arbeitnehmerkreisen bestätigt. Unklar ist, wie viele der 2.300 Beschäftigten in den Genuss dieser höchsten Abfindung kommen.#
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Volumen von 200 Millionen Euro
Die geplanten Regelungen sind Bestandteil der am Dienstag vereinbarten Eckpunkte des Sozialplans. Eine vertragliche Festlegung steht noch aus. Der Sozialplan hat ein Volumen von 200 Millionen Euro. 185 Millionen Euro davon entfallen auf Abfindungen für die knapp 2.300 Beschäftigten. Wie die "Bild" berichtet, errechnen sich die Abfindungsbeträge für die Angestellten des am 30. Juni schließenden Werkes nach Angaben der Betriebsratsvorsitzenden Gisela Achenbach nach dem Schlüssel: Beschäftigungsdauer mal Bruttomonatsgehalt mal Alter geteilt durch 20. Bei der Berechnung der Abfindung werde maximal die Tarifgruppe T 6 (6.000 Euro) zu Grunde gelegt.
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Bestimme Gruppe sollen Zuschläge erhalten
Nach Informationen der "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" sollen neben der Abfindung bestimmte Gruppen Zuschläge erhalten - etwa Schwerbehinderte, Alleinerziehende sowie Väter und Mütter je nach Zahl der Kinder. Außerdem erwägen Betriebsrat und Gewerkschaft nach Angaben der Zeitung, neben der Maximalabfindung von 220.000 Euro auch eine Mindestsumme festzulegen.
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