13.11.2011, 11:22 Uhr | dapd, dpa, AFP
In Frankfurt am Main haben mehrere Tausend Demonstranten haben das Bankenvierel mit einer Menschenkette umzingelt. Aufgerufen zu der Aktion hatten unter anderem Attac, Gewerkschaften, die Jusos, die Occupy-Bewegung und die Katholische Arbeitnehmerbewegung. "Wir stehen auf gegen die entfesselte Macht der Banken und fordern eine andere Politik", sagte ein Attac-Sprecher zu Beginn der Demonstration am Frankfurter Hauptbahnhof.
Die Veranstalter hatten vor Beginn der Aktion erklärt, zu einer erfolgreichen Umschließung des Finanzquartiers in der Innenstadt seien 2500 Menschen nötig, am sollen es fast 10.000 gewesen sein. Zu der Abschlusskundgebung vor der Deutschen Bank hatte sich auch der Kabarettist Georg Schramm angekündigt.
Auch in Berlin versammelten sich Kritiker der Auswüchse des Kapitalismus. Sie wollten am Nachmittag eine 3,5 Kilometer lange Menschenkette um das Regierungsviertel bilden. Auf Transparenten forderten Teilnehmer "Echte Demokratie jetzt" oder "Die Welt ist keine Ware". Auch das Motto "Banken in die Schranken" war zu lesen.
Immer weniger Menschen können nach Einschätzung der Unterstützer akzeptieren, "dass über ihre Köpfe hinweg Milliarden zur Bankenrettung bereitgestellt werden". Gefordert wird stattdessen "Großbanken zu zerlegen, undurchsichtige Finanzprodukte zu verbieten, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen und Vermögen endlich zu besteuern".
In New York stellte sich derweil die legendäre Woodstock-Sängerin Joan Baez auf die Seite der Occupy-Bewegung. Die 70-jährige Balladen-Sängerin erhob ihre Stimme am Freitag (Ortszeit) am Foley Square in New York vor schätzungsweise fast 500 Anhängern der Protestbewegung "Occupy Wall Street". Anfang der Woche hatten sich bereits die Rock-Veteranen David Crosby und Graham Nash von der Gruppe Crosby, Stills and Nash der Occupy-Bewegung angeschlossen.
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Quelle: dapd , dpa , AFP , t-online.de
Tom schrieb:
am 12. November 2011 um 19:03:25
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Kritik
Das größte Problem der Banken ist Hr. Ackermann mit der Ansage das 25% Rendite erreicht werden müßen, das heißt das sehr viele
Menschen leiden müßen damit dieses Ziel erreicht wird. Das sagt auch aus das die Bänker den Blick für die Realität verloren haben und über Leichen gehen wenn es nötig ist. Das ganze System ist stark Reform bedürftig und muß wieder einen Bezug zu der Real Wirtschaft haben und dabei ist die Politik gefordert aber genau das ist das Problem, es passiert nicht wirklich etwas.
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Tendenz schrieb:
am 12. November 2011 um 18:46:41
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Banken
So ein Unsinn. Der Staat nimmt Kredite auf ( Staatsanleihen). Zahlt nicht zurück und jetzt sind es die Banken. Früher waren es die
Juden, denen man die Schuld in die Schuhe geschoben hat für die eigene Misswirtschaft. Schuld sind und bleiben immer die anderen. Ich könnte kotzen, bei soviel Ignoranz.
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Mittelständler schrieb:
am 12. November 2011 um 17:43:24
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@Kaufmann - Sie hätten Recht, wenn die Wirklichkeit nicht anders wäre.
Mit dem Geld, das brave Sparer den Banken geben, fianzieren die
nicht die Betriebe in ihrer Region, sondern zocken damit (Sparkassen/Landesbanken) im US-Kasino. Resultat: 200 Mrd. verbrannt. Der Steuerzahler muss dafür aufkommen. Die Sparkassen/Banken, haben Finanzprodukte erfunden, die niemand nützen, ausser ihren Erfindern. Sie zocken damit die alte Oma ab. Schwätzen 90jährigen Anlagen auf, die eine Laufzeit von 15 Jahren haben. Ein Schreinermeister bekommt mit 55 keinen Kredit mehr.
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