24.08.2010, 18:58 Uhr | bv
Biomasse und Windkraft: Was ist den Deutschen bei den Erneuerbaren Energien wichtig? (Foto: imago) (Quelle: imago)
Es mag noch Jahrzehnte dauern, vielleicht auch einige hundert Jahre, aber irgendwann sind Öl, Kohle und Gas alle - unwiederbringlich verbraucht und weg. Selbst das Uran für Atomkraftwerke lässt sich nicht beliebig recyceln. Von den Schäden für das Klima und die Umwelt ganz zu schweigen. Erneuerbare Energien dagegen sind nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich: Windenergie, Wasserkraft, Sonnenenergie, Erdwärme, Biomasse und Geothermie.
Die regenerativen Energien sind in Deutschland auf dem Vormarsch. Deshalb haben t-online.de und Verivox, das größte unabhängige Verbraucherportal für den Vergleich von Energietarifen, eine Umfrage gestartet: Hat Ökoenergie in Deutschland wirklich Zukunft? Und was ist für Sie bei der Auswahl eines Öko-Tarifs tatsächlich wichtig? Sagen Sie es uns und nehmen Sie an unserer Umfrage teil. Wir belohnen Ihre Teilnahme mit der Chance, ein iPhone, ein Netbook oder ein mobiles Navigationsgerät zu gewinnen. Hier geht's zur Umfrage!
Verbraucher entscheiden sich immer häufiger für den so genannten Ökostrom – 2010 bereits jeder dritte Verbraucher, der über Verivox.de den Stromanbieter gewechselt hat. Der Bezug von Ökostrom ändert zunächst nichts am Strom, der aus der Steckdose kommt. Der ökologische Beitrag von Ökostromkunden besteht aber darin, dass der Anteil der erneuerbaren Energien an der Gesamtmenge des produzierten Stroms beständig wächst und weiter ausgebaut wird. Gute Ökostromtarife sind dabei mittlerweile fast immer günstiger als die besten Angebote des örtlichen Grundversorgers.
Wie sich der Energiemix beeinflussen lässt, zeigt eine interaktive Grafik von Nordstrom: Der gesamte erzeugte Strom fließt in einen virtuellen See, aus dem der Verbraucher seine Energie abzapft. Je höher der Anteil der regenerativen Energien - der sich über einen Schieberegler unterhalb verändern lässt - desto sauberer wird der Stromsee und desto mehr "schmutzige" Kraftwerke verschwinden an seinen Ufern.
Gütesiegel und Zertifikate für Ökostrom sollen dem Verbraucher helfen, die Qualität, Zusammensetzung und Herkunft der Elektrizität zu überprüfen, die er bezieht. Zertifikate bescheinigen beispielsweise, dass es sich um Strom aus Wasserkraftwerken in Norwegen handelt. Gütesiegel können etwas darüber aussagen, ob der Produzent in den Ausbau der Erneuerbaren Energien investiert oder nicht.
Wer sicher sein möchte, keinen Atomstrom zu beziehen, muss schon etwas genauer hinsehen. Häufig bieten Stromversorger nämlich so genannte Klimatarife an. Diese enthalten in der Regel einen Aufpreis, der für die CO2-Neutralität des jeweiligen Produktes aufgewendet wird. Das kann entweder durch den Kauf von CO2-Zertifikaten oder durch die Unterstützung von Klimaprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern geschehen. Mittlerweile werden auch Stromprodukte als "Klimatarif" angeboten, deren Strom-Mix aus erneuerbaren Energien und Atomenergie besteht. Hier steht der Gedanke im Vordergrund, dass auch Atomenergie weitgehend CO2-neutral sei.
Auch beim Erdgas werden Tarife als "Ökogas" oder "Biogas" bezeichnet, um umweltbewusste Verbraucher anzulocken. Hierbei sorgen die Gasanbieter für CO2-Neutralität, indem sie Emissionszertifikate kaufen, die die entstandene CO2-Belastung ausgleichen sollen. Gelegentlich werden auch Klimaprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern finanziert.
Biogas stammt dagegen aus der Vergärung regenerativer Materialen wie Abfall, Dünger oder Energiepflanzen. Biogas besitzt ebenso wie klassisches Erdgas, das meistens gemeinsam mit Erdöl gefördert wird, einen hohen Anteil Methan, das entweder zur Stromerzeugung oder direkt zum Heizen genutzt werden kann. Kritiker monieren, dass auch Dünger und Gülle aus der Massentierhaltung für die Erzeugung von Biogas eingesetzt werden, was dem ökologischen Grundgedanken regenerativer Energien widerspreche.
Was ist für Sie bei der Auswahl von Ökostrom oder Ökogas wichtig? Hier geht's zur Umfrage! Im Anschluss können Sie auf Wunsch an der Verlosung unserer attraktiven Preise teilnehmen. Die Ergebnisse der Umfrage werden Anfang September veröffentlicht.
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Quelle: Verivox , t-online.de
Ingo schrieb:
am 31. August 2010 um 12:53:52
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Rückbau AKW
Für diesen Zweck hatte jeder Betreiber Rücklagen für den Abbruch zu bilden. Da in den 1. Jahren der Staat die AKWs betrieb,
wurden natürlich keine Rücklagen gebildet. Wurde gehandhabt wie bei den KFz-Versicherung, der Staat braucht sie nicht. Als die AKWs privatisiert wurden, waren Rücklagen Pflicht. Allerdings wurden diese Rücklagen per Gesetz vor einigen Jahren aufgelöst, dürfen jetzt aber wieder gebildet werden. Nur jetzt ist es zu spät um Kostendeckung zu schaffen.
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Klaus schrieb:
am 31. August 2010 um 11:50:52
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AKW
Kommt auch noch auf uns zu:
Was passiert mit einem abgeschalteten AKW?
Wer zahlt für den Rückbau?
Wohin mit dem hochstrahlenden
Bauschutt?
Wer zahlt dafür?
Richtig: Du!
Hast ja "billigen" Atomstrom :-o
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Calle schrieb:
am 31. August 2010 um 11:10:47
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@Michavan der Welde
Nichts gelernt?
Mach doch mal die Gegenrechnung auf, was tatsächlich teurer ist und was für die Zukunft von Bedeutung ist!
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