12.07.2011, 12:54 Uhr | dapd, mash
Ökonomen halten den Soli-Zuschlag für überholt (Foto: imago) (Quelle: imago)
Einflussreiche Ökonomen wettern gegen Pläne von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), den Solidaritätszuschlag bis 2019 nicht anzutasten. Finanzwissenschaftler Rainer Kambeck vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) empfiehlt, den Soli in drei Stufen abzuschmelzen. Der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle, Ulrich Blum, hält die Beibehaltung des Soli gar für grotesk.
"Geht man davon aus, dass er in den nächsten Jahren zwischen 12 und 15 Milliarden Euro jährlich einbringt, könnte er in drei Schritten mit einem jährlichen Entlastungsvolumen von jeweils vier bis fünf Milliarden Euro reduziert werden", sagte Kambeck der "Financial Times Deutschland" (FTD).
Auch Ulrich Blum, Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung, hält den Solidaritäts-Zuschlag für überholt. "Der Zuschlag dient längst der Daueraufgabe Staatssanierung. Ihn beizubehalten ist grotesk. Sonst könnten wir ja auch einen Soli für alles Mögliche erheben, für Griechenland oder den Euro etwa".
Nach Blums Rechnung finanziert sich der Aufbau Ost seit etwa einem Jahr von selbst. "Es fließen jährlich rund noch 50 Milliarden Euro netto in den Osten. Das entspricht ungefähr dem, was die abgewanderte Elite Ostdeutschlands im Westen an Steuern zahlt", sagte er der Zeitung.
Die Ökonomen geben mit ihren Äußerungen Schützenhilfe für die FDP in der aktuellen Steuersenkungsdebatte. Die Liberalen wollen den Solidaritätszuschlag abschaffen oder zumindest abschmelzen, sollte eine Senkung der Einkommensteuer nicht erreicht werden. Schäuble lehnt diesen Vorschlag ab.
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Der Finanzwissenschaftler Clemens Fuest teilt die Skepsis gegen die Abschaffung des Soli-Zuschlags: "Im Kern dient der Soli schlicht zur Finanzierung allgemeiner Staatsausgaben, so wie andere Steuern auch. Wenn man den Soli jetzt abschafft, muss man andere Steuern erhöhen, denn Spielräume für Steuersenkungen bestehen nicht," sagte der Ökonom der "FTD".
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Quelle: t-online.de , dapd
Inge schrieb:
am 21. Juli 2011 um 22:39:35
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Soli
@ Uli auch das stimmt, die Ostrentner bekommen viel mehr Rente als die Westrentner. Ostrentner erhalten nach dem Beruf eine Rente, dazu
müssen die nichts einbezahlt haben. Jeder der bei einer Baubrigade als Hadlanger geschaft hat ist Baumeister und bekommt eine Rente wie ein Architekt.
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Inge schrieb:
am 21. Juli 2011 um 22:34:41
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Soli
@ Uli unsere Vaterlandsverräter sollten nach Leistung bezahlt werden. Schulden machen ist wohl keine Leistung, darum Bezüge
kürzen.
Wenn wir nichts leisten, bekommen wir auch weniger oder fliegen sogar raus.
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Ella schrieb:
am 21. Juli 2011 um 22:29:24
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Soli
So lange Deutschland von früheren DDR lern regiert wird, so lange geht es mit Deutschland berab. Deutschland wird herabgewirtschaftet
wie die ehemalige DDR
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