26.01.2012, 11:43 Uhr | dapd, t-online. de - sky
Grüner Strom ist nicht immer absolut umweltverträglich – zu diesem verblüffenden Fazit kommt die Stiftung Warentest. Das sei selbst der Fall, wenn der angebotene Strom zu 100 Prozent aus grünen Quellen stamme. Der Grund für den vermeintlichen Widerspruch: Nicht alle Stromanbieter erzielten eine sogenannte Zubauwirkung.
Die hohe Messlatte der Test-Redaktion: Ein echter Umweltnutzen entstehe erst, wenn der Ökostrom konventionellen Strom vom Markt verdränge. Erst wenn also Solarstrom oder Windenergie Kohlekraftwerken und Atommeilern Marktanteile abnehme, sei er wirklich öko. Eine solche Zubauwirkung garantieren demnach nur 13 der 19 getesteten Ökostromtarife.
Somit förderten nur zwei Drittel der getesteten Tarife den Zuwachs an Marktanteilen – sei es durch das Investment in neue Anlagen oder über die Abnahme von Ökostrom aus neuen Anlagen, was dafür sorge, dass laufend neue Kraftwerke gebaut werden.
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Eine solche Zubauwirkung können sich interessierte Verbraucher durch entsprechende Zertifikate bestätigen lassen: Die strengsten Maßstäbe legen laut „Test“ das ok-power-Label und das Grüner-Strom-Label an. Auch die vom TÜV Süd vergebenen Zertifikate EE01 und EE02 garantierten einen gewissen Zubau.
Von Bedeutung für die Redakteure ist ferner Transparenz: Wie präzise informiert der Anbieter über die Kraftwerke, von denen der Strom stammt?
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Wichtig war den Prüfern von „Test“ außerdem das ökologische Engagement: Was unternimmt der Anbieter beispielsweise für die Energiewende, welche Energieberatung gibt es, können sich Kunden an Ökoprojekten beteiligen?
Immerhin erfüllten alle Tarife die Minimalanforderung, auch wirklich zu hundert Prozent versprochenen Ökostrom zu liefern. Ein sehr starkes ökologische Engagement gekoppelt mit einer Note Gut für die Tarifbedingungen erzielten aber nur drei Tarife: EWS Schönau/Sonnencent 0,5, LichtBlick-Strom und Naturstrom.
Quelle: dapd , t-online.de
Okö schrieb:
am 27. Januar 2012 um 14:13:16
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@Morris
Tut mir leid, doch leider muß ich widersprechen...! Zum speichern der Energie aus Wind und Sonne baut man z.B.
Pumpspeicherkraftwerke. Außerdem muß man die Windkraftanlagen nur sinnvoll auslasten und Wind weht schließlich immer! Natürlich kommt im Prinzig der gleiche Strom aus der Steckdose wie beim Nachbarn, es geht hier auch um die Art der Einspeisung, nicht der Entnahme!!! Die Theorie mit dem Wasserkraftwerk in einer Regio ist vollkommen am Thema vorbei! Offshore teuer - wieso - Spekulation?
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Wissender schrieb:
am 27. Januar 2012 um 11:09:00
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Atom
Der ganze Atomscheiss ist weg und das ist gut so! Lange genug hat die Atommafia abgezockt und nix investiert. Atom Ende Aus Punkt.
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Morris schrieb:
am 26. Januar 2012 um 19:55:25
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Ökostrom
100 % Ökostrom zu liefern ist kaum möglich,das ist nur möglich, wenn eine Region nur von einem Wasserkraftwerk versorgt wird.
Mit Windstrom u. Photovoltaik ist es unmöglich rund um die Uhr 100 % Ökostrom zu liefern. Es gibt auch keine getrennten Stromleitungen. Wenn ich Ökostrom habe, mein Nachbar jedoch nicht, bekommen wir trotzdem beide den gleichen Strom aus einer Leitung. Der Strom aus den Offshore-Windparks ist übrigens sündteuer,dadurch wird der Strompreis kräftig steigen
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