28.02.2010, 14:39 Uhr | AFP
Die Subventionen für Solaranlagen sollen den Strom im kommenden Jahr deutlich verteuern (Foto: imago)Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) hat die Bundesregierung vor einer zu schnellen Absenkung der Solarstromförderung gewarnt. "Eine zusätzliche Reduktion der Fördersätze für Photovoltaikanlagen im zweistelligen Prozentbereich noch in diesem Jahr würden große Teile der deutschen Solarwirtschaft nicht überleben", erklärte der BSW-Solar am Freitag in Berlin. Der Branchenverband sieht 50.000 Arbeitsplätze in Deutschland in Gefahr.
Das Bundesumweltministerium hatte am Mittwoch mit Solarunternehmen und Verbraucherschützern über eine Kürzung der Solarförderung beraten. Zu Jahresbeginn war die Förderung für neue Solarstromanlagen um zehn Prozent gekürzt worden, Anfang 2011 ist eine weitere Kürzung um zehn Prozent geplant. In der Diskussion ist nun offenbar, die Vergütung bereits im April erneut um 16 Prozent zu senken, wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Teilnehmerkreise berichtete. Die Vorschläge des Umweltministeriums für die künftigen Regelungen werden in der kommenden Woche erwartet.
BSW-Solar-Präsident Günther Cramer warnte, über die bereits gesetzlich festgelegten Förderabsenkungen hinaus sei kurzfristig kein Spielraum mehr für Reduktionen im zweistelligen Prozentbereich. Auch bei starkem Marktwachstum dürfe die Förderung jährlich um maximal 14 Prozent sinken. Damit bleibe für diesen Sommer ein Spielraum für eine zusätzliche Absenkung der Fördersätze in der Größenordnung von fünf Prozent, erklärte Cramer. Er forderte den "Rückhalt der Politik und eine zuverlässige Förderpolitik mit Augenmaß". An der Börse gerieten Solaraktien bereits stark unter Druck.
Quelle: AFP , t-online.de
konrad schrieb:
am 6. Februar 2010 um 16:15:41
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Solarstromkürzung
Die geplante zusätzliche Kürzung des Solarstrom durch den Bundesumweltmininister ist ist meines Erachten unzulässig und
widerspricht den Ausbau von erneuerbarer Engerie, die ja von der neuen Bundesregierung lt Regierungsprogramm gefördert werden soll. Nach dem bestehenden Einspeisungsgesetz
vom 31.10.2008 werden 2013 sowie nur noch bis 30kWp 29,82 ct pro kWp vergütet. Eine nachhaltige Politik
den Co2 Ausstoß zu verringern sieht anders aus.
Chaospolitik der neuen Bundesregierung!
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