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Öl so teuer wie seit Oktober 2008 nicht mehr

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Öl so teuer wie seit Oktober 2008 nicht mehr

07.12.2010, 13:28 Uhr | dpa, t-online.de - mmr

Ölpreise klettern wieder (Foto: imago)Ölpreise klettern wieder (Foto: imago) Die freundliche Stimmung an den Aktienmärkten hat die Ölpreise am Dienstag beflügelt und den US-Preis erstmals seit Oktober 2008 über die Marke von 90 Dollar getrieben. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar kostete im Mittagshandel 90,40 US-Dollar. Das war etwa ein Dollar mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 92,50 Dollar. Auch Heizöl wird sich in den kommenden Tagen dem Preisanstieg kaum entziehen dürfen. Derzeit kosten 100 Liter Heizöl bei Abnahme von 3000 Litern im Schnitt etwa 74 Euro. So teuer war Heizöl zuletzt im Herbst 2008.


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Gesunkener Dollar-Kurs stützt Ölpreise

Die freundliche Stimmung an den weltweiten Finanzmärkten habe auch die Ölpreise beflügelt, sagten Händler. Auftrieb komme durch den am Vorabend in den USA erzielten Kompromiss im Streit um Steuererleichterungen. Aber auch der gesunkene Dollar-Kurs stütze die Ölpreise (siehe EURUSD). Im frühen Handel hatten noch Spekulationen über eine mögliche Leitzinserhöhung der chinesischen Notenbank den Ölmarkt etwas belastet. Eine Zinserhöhung würde die Nachfrage in China dämpfen und so auch den Ölverbrauch reduzieren.


Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist erneut gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 88,13 US-Dollar. Das war genau ein Dollar mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.


Angst vor chinesischer Zinserhöhung

Der Ölpreis-Anstieg ist etwas verwunderlich, müssten Spekulationen über eine mögliche Leitzinserhöhung der chinesischen Notenbank den Ölmarkt doch belasten. Eine Zinserhöhung würde die Nachfrage in China dämpfen und so auch den Ölverbrauch reduzieren. Die aktuellen Gerüchte seien zudem ein guter Anlass, nach dem jüngsten Preisanstieg Gewinne mitzunehmen, hieß es am Markt.




Quelle: dpa , t-online.de

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