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Nahost-Konflikt lässt Ölpreise weiter kräftig steigen
05.01.2009, 17:41 Uhr | mfu
Nahost-Krise treibt den Ölpreis in die Höhe. (Foto: imago) Die jüngste Eskalation im Nahen Osten hinterlässt jetzt auch an den internationalen Ölmärkten ihre Spuren. Ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Februar kostete im frühen Handel 47,73 Dollar und damit 1,39 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Freitag. Noch zum Jahreswechsel lag der Ölpreis unter 40 US-Dollar.
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Geopolitische Risiken
Nich nur der Preis für US-ÖL WTI zog zuletzt an, auch das Nordsee-Öl Brent legte um 1,14 Dollar auf 48,05 Dollar zu. "Der Konflikt im Gazastreifen hat die geopolitischen Risiken erhöht", erklärte der Rohstoffanalyst David Moore von der Commonwealth Bank of Australia den Preisanstieg beim Rohöl. Zwei Tage nach Beginn der Bodenoffensive im Gazastreifen setzt die israelische Armee ihre Angriffe auf Ziele der radikal-islamischen Hamas-Organisation fort. Der israelische Rundfunk meldet, in der Nacht seien 30 Ziele in dem Palästinensergebiet angegriffen worden.
Sorgen über Gasstreit
Außerdem seien die Anleger an den Ölmärkten besorgt über die jüngste Entwicklung im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine. Nach dem russischen Stopp von Gas-Lieferungen an die Ukraine haben sich die Fronten zuletzt weiter verhärtet.
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Quelle: dpa
, dapd
, t-online.de