Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Wirtschaft > Börse > Rohstoffe >

Ölpreis manipuliert: Strafe für betrunkenen Händler

...

Betrunkener Händler trieb Ölpreis auf Rekordhöhe

30.06.2010, 14:28 Uhr | dpa-AFX

Ein betrunkener Rohstoffhändler hat vergangenes Jahr Unmengen von Öl aufgekauft und den Ölpreis dadurch auf einen Höchststand getrieben. Dafür hat ihn die britische Finanzmarktaufsicht FSA jetzt mit einer Geldbuße von 72.000 Pfund (89.000 Euro) und einem fünfjährigen Berufsverbot bestraft. Einige Fachanwälte finden das noch viel zu wenig, berichtetedie "Financial Times".

Der Händler sei Alkoholiker gewesen und habe kurz vor der wüsten Spekulation besonders hemmungslos gezecht, teilte die FSA in London mit. Anschließend kaufte er mehr als sieben Millionen Barrel Öl - womit er den Preis um mehr als zwei Dollar in die Höhe schießen ließ. Da zunächst nicht bekannt war, was der wirkliche Grund für den Anstieg war, löste der Preissprung internationale Befürchtungen aus. Experten meinten, der hohe Ölpreis könne die gerade erst wieder einsetzende wirtschaftliche Erholung gefährden.

Firma verbuchte Millionenverlust

Der Händler habe nach Angaben der FSA versucht, seine Verantwortung zunächst noch durch Lügen zu vertuschen. Doch die Wahrheit kam bald ans Licht. Seine Firma verlor durch die Spekulation sechs Millionen Pfund (7,4 Mio Euro). Der Händler wurde entlassen und machte eine Entziehungskur. Die Tatsache, dass er betrunken gewesen sei, könne sein Verhalten nicht entschuldigen, urteilte die Finanzmarktaufsicht. Er sei einfach keine geeignete Persönlichkeit für eine so verantwortungsvolle Aufgabe im Wirtschaftsgefüge. Aber möglicherweise könne er sich bessern, und deshalb sei das Berufsverbot auf fünf Jahre begrenzt. Die Frage ist natürlich, ob er noch einmal einen Arbeitgeber findet.


Quelle: dpa-AFX , t-online.de

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Ölpreis manipuliert: Strafe für betrunkenen Händler" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Ölpreis manipuliert: Strafe für betrunkenen Händler" gefallen hat.

 
Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr
Aus anderen Bereichen

"Mit einem Unfall haben alle gerechnet"
Der Todesfahrer von Hamburg-Eppendorf raste im März 2011 mit Tempo 100 in eine Fußgängergruppe (Quelle: dpa)

Ex-Chef belastet Todes- fahrer schwer. mehr

Whistleblower gefeu- ert: Firma muss zahlen
Altenpflegerin Brigitte Heinisch (Quelle: dpa)

Altenpflegerin erhält 5- stellige Abfindung. mehr

"Unerträglicher Macho krault sich seine E..."
Verbal-Attacke im Bundestag: Jan van Aken vergreift sich im Ton. (Screenshot: Zoomin)

Linken-Politiker vergreift sich im Ton. Video

Autobahn-Raser haben überwiegend Schuld
Wer rast, muss von einer erhöhten Betriebsgefahr ausgehen (Quelle: imago)

ADAC weist auf ein neues Urteil hin. mehr


Anzeigen

Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige