24.08.2010, 10:59 Uhr | t-online.de - mmr
Trotz zuletzt eher mäßiger Konjunkturdaten aus den USA und weiterhin sehr hoher Öl-Lagerbestände, setzten die Ölpreise ihren Aufwärtstrend in den vergangenen Wochen unbeirrt fort. Während sich Autofahrer kaum den Preisschwankungen am Ölmarkt entziehen können und den aktuellen Spritpreis zahlen müssen, können Heizöl-Käufer den richtigen Zeitpunkt abpassen. Doch wann sollten die Heizöl-Tanks gefüllt werden? Eher nach dem Winter? Oder doch besser vorher? t-online.de gibt Hilfestellung.
Die Heizölpreise hängen naturgemäß von der Entwicklung am Markt für Rohöl ab. Diese Ölpreise an den internationalen Rohstoffmärkten klettern seit einigen Wochen wieder. Notierte ein Barrel (159 Liter) US-Öl im Mai zeitweise noch bei weniger als 70 US-Dollar auf Jahrestief, standen die WTI-Öl-Futures am Donnerstagmittag bei gut 82 Dollar pro Barrel. Ein Fass der Nordseemarke Brent kostete ähnlich viel. Der Euro stabilisierte sich bei 1,32 Dollar (siehe EURUSD). Nur wegen des zuletzt ebenfalls gestiegenen Euro-Kurses befinden sich die Heizöl-Preise weiterhin auf einem relativ attraktivem Niveau. Da Rohöl in Dollar notiert, kompensiert ein steigender Euro den kräftigen Anstieg der Rohölpreise. 100 Liter Heizöl kosten bei Abnahme von 3000 Litern inkl. Mehrwertsteuer im Schnitt etwa 67 Euro (siehe folgende Grafik).
Heizöl-Preisentwicklung 2008, 2009 und 2010 im Vergleich (Grafik: FastEnergy) Ölpreise im ökonomischen Spannungsfeld Die Ölpreise bewegen sich weiterhin im Spannungsfeld zwischen sehr hohen Ölbeständen einerseits und einer globalen wirtschaftlichen Erholung mit steigender Nachfrage andererseits. So reagieren die Marktteilnehmer derzeit auch sehr sensibel auf die Entwicklungen am Aktien-, sowie am Devisenmarkt. Leider kann auch der starke Euro nicht verhindern, dass die Heizölpreise weiter anziehen werden. Sollten die Konjunkturaussichten so freundlich bleiben, ist zu befürchten, dass auch die Ölpreise weiter steigen werden, schreiben die Experten von FastEnergy in ihrem Heizöl-Bericht. Wer in diesen Wochen Heizöl bestellt, kauft indes auf günstigem Niveau und geht diesem Risiko aus dem Weg. Tipp: Unser Heizöl-Rechner gibt für Ihre Region eine Preisorientierung.
Viele Heizöl-Kunden gehen immer ihren gleichen Kaufgewohnheiten nach: Entweder wird dann Heizöl bestellt, wenn es wirklich gebraucht wird und dann gerade soviel wie man gerade braucht, oder jedes Jahr innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, in der Annahme, dass das Heizöl genau dann immer am günstigsten ist. Einige schließen sich bei einer Bestellung einfach dem Nachbarn an, in der Hoffnung so an günstiges Öl zu kommen. Tatsächlich können Sammelbestellungen den Abnahme-Preis für den Einzelnen drücken. Auch ein Preisvergleich bei mehreren Händlern bringt meist eine minimale Ersparnis. Die Experten von FastEnergy halten das Finden des richtigen Kaufzeitpunkts für den wichtigsten Sparaspekt. So lassen sich schnell ein paar hundert Euro sparen.
Übersicht über die durchschnittlichen Heizölpreise und die Ölpreis-Extrema pro Monat (Grafik: FastEnergy) Tendenziell steigende Preise zu erwarten Doch wann steigen die Ölpreise? Wann fallen sie? Theoretisch sind in unseren Breiten Zeiten großer Nachfrage - also vor der kalten Jahreszeit - auch Zeiten hoher Heizölpreise. Im Spätsommer und Herbst sorgen zudem Wetter-Kapriolen in Form von Hurrikans für Preisaufschläge beim Rohöl und in der Folge auch beim Heizöl. Tendenziell fallende Preise gibt es häufig in der ersten Jahreshälfte - leider ohne Garantie. So wurde Heizöl in diesem Jahr von Januar bis Mai teurer, seitdem ging's abwärts (siehe Grafik 2). Derzeit liegt der Heizölpreis leicht über dem aktuellen Jahresdurchschnitt und dürfte in den kommenden Monaten tendenziell anziehen. Für Heizöl-Käufer bieten die Monate August und September in der näheren Zukunft wohl die günstigsten Gelegenheiten.
Ratgeber: Heizöl kaufen: So können Sie sparen
Lesen Sie hier: So teuer ist das Leben in Ihrem Bundesland
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Quelle: t-online.de
Rein schrieb:
am 9. November 2010 um 18:26:14
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Ölpreis
Habe mal alte Rechnungen durchgeschaut,1997 36,4 Pfennig,brutto,also inklusiv.Preissteigerungen bei
Höchstpreisen lagen also schon
bei 600%,Spekulanten lassen grüßen.
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Georgius schrieb:
am 8. September 2010 um 11:15:56
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Heizöl-Sammelbestellung
Es ist leichtfertig, wenn Sie in Ihren Kommentaren schreiben, Sammelbestellungen wären günstiger. Jeder
Ölhändler und auch die IT-Plattformen fragen naben der Menge auch die Anzahl der Abladestellen.
Die Gesamtmenge wird dann durch diese dividiert und der Preis für diese Teilmenge genannt. Gespar wird durch Sammelbestellunegen nichts mehr -
das war früher einmal so.
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sirius schrieb:
am 24. August 2010 um 16:09:40
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heizöl
was nutzt das ganze Gejammere, die Energieversorger werden uns, mit Unterstützung unsrer Regierung, schon abkassieren!
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