06.07.2010, 11:42 Uhr | dpa-AFX
Die General-Motors-Tochter Opel plant auch nach der Absage an Staatshilfen durch die Bundesregierung keine Werksschließungen in Deutschland. "Der Plan steht und er wird nicht verändert", sagte Opel-Chef Nick Reilly im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".
"Wir planen in Deutschland keine Werksschließungen", sagte Reilly. Seit Wirtschaftsminister Rainer Brüderle den Antrag Opels auf Milliarden-Bürgschaften abgelehnt hatte, geht in der Belegschaft die Angst um, GM könne mehr als die angekündigten 4000 Stellen in Deutschland abbauen. Reilly geht jedoch davon aus, dass "die Märkte wieder anziehen".
Reilly zufolge will der kriselnde Autobauer bereits im nächsten Jahr wieder Gewinne machen. "Einfach wird es nicht, 2011 schwarze Zahlen zu schreiben", sagte Reilly. Allerdings rechne man "mit einer schwarzen Null vor Sondereffekten für das Gesamtjahr". Ziel des Herstellers sei es, sich künftig unabhängiger vom schwachen europäischen Markt zu machen.
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"Es ist eines meiner Ziele, Exportmärkte für Opel zu erschließen", sagte Reilly. Ins Visier nehmen werde man künftig China. "Wir können richtig expandieren, wenn wir unser Angebot vergrößern", sagte Reilly. Auch am angekratzten Image will der Opel-Chef arbeiten: Besonders in Deutschland leide der Rüsselsheimer Autobauer noch immer unter seinem schlechten Image. Es werde "vier bis fünf Jahre brauchen, um wieder dahin zu kommen, wo wir einst waren."
Quelle: dpa-AFX
Gerhard schrieb:
am 7. Juli 2010 um 09:58:03
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Opel
Woher kommt auf einmal die Erkenntnis von GM , das keine Werksschließungen stattfinden müssen ? Vor einem halben jahr wurde noch nach
Staatshilfen gebettelt. Wie kann ein Konzern so schnell aus den roten Zahlen kommen ? Eventuell gezahlte Staatshilfen wären nach Amerika geflossen und somit verschwunden. Ich bin mal gespannt,wie tief die sozialen Einschnitte bei OPEL gehen werden ?
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Klara schrieb:
am 7. Juli 2010 um 08:29:44
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Opel
Ich kann mich dem Kommentar von Michael nur anschließen. !3 Euro ist schon allerhand Geld. 6.50 Euro ist allerdings etwas wenig, um
eine Familie zu ernähren. Ausserdem weiß ich von Bekannten,die bei Opel arbeiten,das 13 Euro Stundenlohn wohl eher die Untergrenze sind. In der Regel wird im Schichtbetrieb um die 20 bis 25 Euro verdient. Entweder müssen diese zu hohen Löhne runter oder der Zeitarbeiter sollte mindestens 10 Euro bekommen, so das er nicht zusätzliche Leistungen des Staates in anspruc
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Michael schrieb:
am 6. Juli 2010 um 19:04:36
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Leiharbeiter bei Opel
Lieber Harald, das du bei Opel als Zeitarbeiter eingesetzt wirst und für teilweise gleiche Arbeit sehr viel weniger
Verdienst tut mir wirklich sehr Leid. Aber ich möchte doch mal klarstellen, das du auf den Falschen schimpst, und das auch noch in aller Öffentlichkeit! Zur Info: Opel zahlt deiner Firma 13 Euro, das ist jetzt gar nicht mal so wenig. Deine Firma zahlt dir 6,50 Euro Brutto, zahlt 1,34 Euro Sozialvers. und1,63 Euro sonstige Nebenkosten, von denen du nchts hast. Und 3,53 E. kriegt dein Verleiher!
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