29.12.2011, 16:27 Uhr | dpa-AFX
Opel kommt einfach nicht aus seiner Misere raus. Im laufenden Jahr steuert der Autobauer auf einen hohen dreistelligen Millionenverlust zu. Und die Aussichten sind düster. Wie "Capital" berichtet, droht dem Autohersteller eine neue Milliardenlücke. Einer Opel-internen Prognose zufolge werde der Rüsselsheimer Autobauer im kommenden Jahr weit weniger Autos verkaufen als bislang geplant. Düstere Zeiten für die Flitzer mit dem Blitz - auch die Elektrohoffnung Ampera macht Probleme.
Die Europa-Tochter von General Motors (GM) gehe davon aus, im kommenden Jahr nur 1,4 Millionen Autos verkaufen zu können, schreibt "Capital". Mit dem Verfehlen der Vorgaben um 100.000 Fahrzeuge drohe 2012 ein operativer Verlust von 1 Milliarde Euro. Für dieses Jahr erwartet Opel wegen der hohen Restrukturierungskosten einen noch nicht bezifferten Verlust. In den ersten neun Monaten waren bereits 429 Millionen Euro aufgelaufen.
Das Unternehmen wollte sich zu "Spekulationen" nicht äußern. Der Vorstandsvorsitzende Karl-Friedrich Stracke hatte erst vor wenigen Tagen das Ziel ausgegeben, den Absatz insbesondere über das Flottengeschäft anzukurbeln. Für das Jahr 2016 versprach er auch in Folge einer Modelloffensive einen Milliardengewinn.
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Der Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer nannte die Prognose unwahrscheinlich, da Opel die Lasten der Restrukturierung im wesentlichen 2011 tragen musste. In einem schwierigen Markt sei das Unternehmen eigentlich ganz gut unterwegs, sagte der Leiter des CAR-Instituts an der Uni Essen-Duisburg.
Unterdessen musste Opel die Auslieferung seines ambitionierten Elektroautos Ampera an Endkunden stoppen. Grund seien die noch nicht abgeschlossene Untersuchungen in den USA nach einem Brand des Schwesterfahrzeugs Chevrolet Volt, erklärte ein Sprecher. Das nahezu baugleiche Fahrzeug hatte im Mai drei Wochen nach einem Crashtest zu brennen begonnen, vermutlich durch Stromfluss aus der nicht entladenen Batterie.
Man arbeite derzeit daran, die Abläufe im Umgang mit Unfallfahrzeugen exakt festzulegen. Vor dem Abschluss der Untersuchung durch die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHSTA könnten keine Fahrzeuge an Privatleute abgegeben werden. Opel hatte die Markteinführung des Ampera für Ende 2011 angekündigt, was nun wohl nicht mehr zu halten ist.
Quelle: t-online.de , dpa-AFX
Gossi schrieb:
am 27. Januar 2012 um 21:40:09
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Opel
Opel ist gut,bezahlbar,sparsam,innovativ,sportlich,besonders der neue GTC.
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UB schrieb:
am 21. Januar 2012 um 15:43:22
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Opel
Ich fahre seit 1982 Opel mit kurzen ausrutscher zu Seat ,VW,Audi,
und MB.Bin aber wieder zu Opel zurückgekommen weil Preis und Leistung
stimmen.Ich fahre seit 13 Jahren einen Omega Caravan 2,5 v6,mit dem ich mit Wohnwagen in Grichenland ,Korsika und Italien war.
Mit einem durschnitsverbrauch von 11l und ich habe das Auto nicht geschoben.Opel wird schlecht geredet,man muß nur oft genug mist erzählen
damit es geglaubt wird.
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Narrenkönig schrieb:
am 29. Dezember 2011 um 22:48:36
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Opel
Opel wird doch nur ausgenutzt. Die Gewinne gehen nach Detroit und die Verlustgeschäfte werden auf dem Rücken von Opel abgewälzt.
Wenn Opel könnte wie sie wollten, kämen sie ohne GM gut zurecht. Und bevor Opel den Bach runter geht, gehen erst mal andere Hersteller Pleite. Das ist sicher.
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