08.02.2012, 10:39 Uhr | dpa, dpa-AFX, bv
Osram, Heideldruck und Kraft: Mindestens 1000 Jobs weg (Quelle: dpa)
Trotz der guten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland und sinkender Arbeitslosigkeit in den USA haben zwei deutsche und ein amerikanischer Konzern die Streichung von jeweils mehr als tausend Jobs angekündigt. Die Siemens-Tochter Osram will sich bis 2014 in Deutschland von 1050 Mitarbeitern trennen. Beim Weltmarktführer für Druckmaschinen, Heidelberger Druck (Heideldruck), sollen 2000 Stellen wegfallen, davon 1200 in Deutschland. Und der US-Lebensmittelmulti Kraft Foods, der sich in zwei eigenständige Firmen aufspaltet, will hinterher unter dem Strich 1600 Beschäftigte weniger haben.
Bei Osram bedeutet die Stellenstreichung, dass fast jeder zehnte Arbeitsplatz im Inland wegfallen wird. Grund ist das zunehmende Aus der klassischen Glühbirne, die immer mehr von der LED-Technik abgelöst wird. Bis zu 200 Mitarbeiter könnten allerdings auf einen Wechsel zum Mutterkonzern Siemens hoffen, hieß es. Besonders hart trifft der Schritt das Werk in Berlin, wo von bisher 1600 Jobs 400 zur Disposition stehen.
Der Druckmaschinenhersteller Heideldruck reagiere mit seinem Stellenabbau auf die weiter schwache Nachfrage, wie Vorstandschef Bernhard Schreier sagte. Die Branche leide unter dem Trend zum Internet. Insgesamt hatte Heideldruck im Dezember knapp 15.700 Mitarbeiter, darunter 5000 in Kurzarbeit. Nun sollen in Deutschland 1200 und im Ausland 800 Mitarbeiter gehen - nicht nur aus der Produktion, sondern auch aus dem Vertrieb, der Forschung und der Entwicklung.
Bei Kraft Foods findet der Stellenabbau allein in den USA statt. Der Konzern teilt sich auf in ein Unternehmen für das nordamerikanische Lebensmittel-Geschäft und eines für die internationalen Aktivitäten, zu denen auch die Süßwaren in den USA gehören. Ziel der Aufspaltung sei es vornherein gewesen, zwei schlankere Unternehmen zu schaffen, sagte Konzernchefin Irene Rosefeld. Kraft beschäftigte Ende 2010 insgesamt 127.000 Menschen. Neuere Angaben liegen nicht vor.
Quelle: dpa , dpa-AFX , t-online.de
Helmut schrieb:
am 19. Januar 2012 um 15:59:47
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Kneifer
Ich denke mal das hier keiner für Kommentare bezahlt wird. Es ist einfach Fakt,das Unternehmer versuchen die Arbeit billiger zu
machen. In meiner Firma hat mein Unternehmensberater zu mir gesagt, Wenn Ich nicht Personal reduziere oder die Lohnkosten kann ich in zwei Jahren Insolvenz anmelden. Ich habe mich für Entlassungen entschieden. Wenn Engpässe auftreten arbeite ich mit Leiharbeitern weiter.
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Kneifer schrieb:
am 19. Januar 2012 um 15:46:04
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@Walter, Ludwig, Gerd, August und Ella
Ihr Lieben (oder muss ich im Singular schreiben ??) anstatt hier im Forum ein Loblied auf die deutsche
Arbeitsmarktpolitik zu singen, solltet ihr lieber folgendes klarstellen : WER HAT EUCH FÜR DIESEN SCHWACHSINN BEZAHLT ??
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Rolf schrieb:
am 19. Januar 2012 um 15:43:48
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Jobabbau
Solange wir Raffkes in Deutschland Stundenlöhne von 15 Euro aufwärts haben wollen,brauchen wir uns nicht wundern das die
Unternehmer Jobs abbauen. Wir sind zu teuer. Das kapieren die meisten aber erst wenn sie arbeitslos werden und wundern sich das die Firma ins billige Ausland verlagert wird. Selber schuld sag ich da nur.
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