09.11.2011, 13:50 Uhr | AFP
Die Verbraucherzentralen rechnen damit, dass durch die neue Ostseepipeline Nord Stream die Erdgaspreise sinken. Zwar werde sich kurzfristig "wegen bestehender Lieferverträge nichts ändern", sagte Holger Krawinkel, Energieexperte des Dachverbands vzbv, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Nutzung der Ostseepipeline könne aber dazu führen, dass es in Europa zu einer Überversorgung des Gasmarkts komme und der Preis "in fünf bis zehn Jahren" sinke.
Die Entwicklung des Gaspreises hänge aber stark von der Weltwirtschaft ab, sagte Krawinkel. Bleibe diese stabil, könne Russland voraussichtlich seine ölpreisgebundenen Gasmengen "gut auf dem Markt absetzen". Schwäche sie sich hingegen ab, werde dies die Preise zusätzlich drücken, sagte der Experte.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Russlands Präsident Dmitri Medwedew hatten die Pipeline in Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern offiziell in Betrieb genommen. Nord Stream transportiert über eine Strecke von mehr als 1200 Kilometern nun Erdgas aus sibirischen Gasfeldern nach Europa.
Quelle: AFP , t-online.de
Gasi schrieb:
am 12. November 2011 um 21:34:22
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Ostsee-Pipline
Merkel u. Medwedew drehten das "Glücksrad". Fragt sich nur wer gewinnt. Eines ist jedoch sicher, an einem
Pleitedeutschland kann Russland nicht interessiert sein. Die Nachfrage nach Gas bliebe aus und der Geldstrom Richtung Osten auch. Ein gerechter Handel setzt aber Wettbewerb voraus und nur dann haben beide Seiten ihren Vorteil.
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Gont schrieb:
am 10. November 2011 um 13:01:26
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Gas
Die Energiepreise für die Industrie betragen einen Bruchteilt von dem, was vom privaten Verbraucher gefordert wird. Melkkuh-Taktik.
Einzige kurzfristige Möglichkeit für den Verbraucher: selbst Photovoltaik und Solarthermie zu installieren, Energie sparen, wo es Sinn macht. Nur so können wir uns aus dieser monopolistischen Umklammerung befreien, wirtschaftlich. Daß dies auch "Grün" ist, ist ein angenehmer Nebeneffekt. Die Politik wird nichts richten.
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blinker schrieb:
am 10. November 2011 um 08:27:48
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Gaspreis
Der Hinweis, der Gaspreis könnte sinken, entspricht etwa dem, morgen könnte es regnen. Die Gaspipeline wurde gebaut, um mehr Gas
zu verkaufen und die Gewinne zu steigern. Hier steht nicht das Interesse der Verbraucher, im Vordergrund, sondern Gewinnmaximierung. Die Preise werden nicht sinken, sondern auf die Dauer stetig steigen, da auch die Resource Gas immer knapper wird und der Weltmarkt immer mehr Gas fordert. Also sollte man sich von Hirngespinsten - das Gas billiger wird - verabschieden.
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