03.02.2012, 12:36 Uhr | dpa-AFX, AFP, t-online.de
Schlechte Nachrichten von Japans Elektroriesen Panasonic: Wegen der Stärke des Yen und hohen Kosten aufgrund der Flutkatastrophe in Thailand musste der Konzern das schlechteste Ergebnis der Firmengeschichte vermelden.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr dürfte zum Bilanzstichtag am 31. März ein Fehlbetrag von 780 Milliarden Yen (7,8 Milliarden Euro) anfallen und damit deutlich mehr als die im Oktober erwarteten 420 Milliarden Yen (4,2 Milliarden Euro). Als Gründe für die drastische Korrektur nach unten nannte das Unternehmen sinkende Verkaufszahlen, die Auswirkungen des schweren Erdbebens in Japan im März und der Flutkatastrophe von Thailand, die Stärke des Yen sowie hohe Umstrukturierungskosten.
Der Umsatz dürfte mit acht Billionen Yen (80 Milliarden Euro) 3,6 Prozent niedriger ausfallen als erwartet. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2011 von April bis Dezember rechnet das Unternehmen mit einem Verlust von 333 Milliarden Yen. Im Jahr 2009 hatte der Gewinn noch bei 110 Milliarden Yen gelegen.
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Quelle: t-online.de , AFP , dpa-AFX
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