Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Wirtschaft > Börse > Aktien >

Pay-TV: Premiere schockt mit miserablen Zahlen

...

Premiere schockt mit miserablen Zahlen

13.11.2008, 13:34 Uhr | cs

Premiere enttäuschte mit schlechten Zahlen die Börse (Foto: dpa) Premiere enttäuschte mit schlechten Zahlen die Börse (Foto: dpa)Premiere steckt weiter in den roten Zahlen: Der Bezahlsender hat abermals einen Verlust eingefahren. Nun hofft Premiere auf das lukrative Weihnachtsgeschäft. Ein Börsianer sagte: "Der Markt hatte bereits mit schwachen Zahlen gerechnet, aber das tatsächliche Bild ist noch viel finsterer." Das belaste den Kurs der Aktie, die nachgibt und am Ende des MDAX notiert.

Vorstandsgehälter - Das verdienen die DAX-Topmanager
Firmennamen-Quiz - Wie hießen E.ON, Arcandor und Co. früher?
Fortune-Ranking - Wer macht weltweit am meisten Umsatz?

Premiere macht Miese

Premiere hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erneut einen deutlichen Verlust eingefahren. Zwischen Juli und Ende September fiel ein Fehlbetrag von 89 Millionen Euro an. Vor einem Jahr war das Ergebnis noch ausgeglichen. Im bisherigen Jahresverlauf ist damit bereits ein Minus von 155 Millionen Euro angefallen. Der Quartalsumsatz ging von 247,5 auf 244,6 Millionen Euro zurück.

Millionenverlust belastet Premiere

Beim operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel ein Verlust von 27 Millionen Euro an. Hier hatte Premiere im Vorjahr noch einen Gewinn von 22 Millionen Euro ausgewiesen. Im Gesamtjahr rechnet Premiere nun mit Erlösen von etwas mehr als einer Milliarde Euro. Der EBITDA-Verlust soll bei 40 bis 60 Millionen Euro liegen, was etwas besser wäre als zuletzt in Aussicht gestellt.

Schwarzseher sind kein Problem mehr

Die Zahl der Abonnenten lag bei 2,4 Millionen nach 2,5 Millionen im Vorjahr. Das Problem der Schwarzseher ist laut Premiere dank einer neuen Verschlüsselung aber zunächst gebannt. Der Sender hofft nun auf ein gutes Weihnachtsgeschäft.

Konzern liefert keinen konkreten Resultate

Maxim Tilev, Analyst bei der Commerzbank, senkte nach den Zahlen sein Anlageurteil für Premiere von "Reduce" auf "Sell". Neben den deutlich schwächer als erwartet ausgefallenen Zahlen bemängelte der Experte, dass Premiere keine klaren Resultate über den Verhandlungsstand mit den Banken liefern konnte. "Der fundamentale Ausblick ist eine große Herausforderung."

Ausblick enttäuschend

Felix Braune, Analyst bei Cheuvreux, betonte in einer Studie, dass der Ausblick enttäuschend gewesen sei und beließ seine Empfehlung auf "Underperform" mit einem Kursziel von 3,20 Euro. Zudem blieben die Unsicherheiten weiter bestehen, so der Experte.

Mehr Themen:
Infineon-Sorgenkind - Qimonda streicht 3000 Stellen
Milliarden-Gewinn - Siemens verdient prächtig
Ranking - Die wertvollsten Marken weltweit
Marktberichte: DAX & Co. | Europa|Wall Street


Quelle: t-online.de , dpa-AFX

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Pay-TV: Premiere schockt mit miserablen Zahlen" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Pay-TV: Premiere schockt mit miserablen Zahlen" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (0)

zum Forum

Thema: "Pay-TV: Premiere schockt mit miserablen Zahlen"

Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr
Aus anderen Bereichen

Sind Brötchen mit Körnern gesünder?
Körner auf Brot und Brötchen sagen nichts darüber aus, wie gesund die Backwaren sind. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Worauf es beim Brotkauf wirklich ankommt. mehr

Whitney Houstons Tod: Hotel-Foto veröffentlicht
Das erste Foto aus der Hotelsuite, in der Whitney Houston starb (Quelle: Splash\Reuters)

Internet-Seite zeigt Bild aus Suite. mehr

350.000 Porno-Gucker bloßgestellt
Teenie-Hacker veröffentlicht Namen von Porno-Abonennten.

Große Firma gehackt - Internet-Pranger. mehr

Sturmtief bringt Winterchaos
Schneefall im Harz (Quelle: dpa)

"Heftiges Schnee-Ereignis" droht. mehr


Anzeigen

Anzeige
Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige