18.10.2011, 09:35 Uhr | t-online.de
Wer sich Fehler im Bewerbungsschreiben leistet, wird schnell aussortiert (Quelle: imago)
Rechtschreibfehler, falsch recherchierte Ansprechpartner, unseriöse E-Mail-Adressen: Bis zu 75 Prozent aller Bewerber bringen sich mit gravierenden formellen Fehlern selbst um ihre Chancen auf einen neuen Job. Das brachte eine Umfrage des Internet-Stellenmarktes kalaydo.de ans Licht. Wir verraten Ihnen die schlimmsten Patzer der Jobkandidaten.
Die Resultate der Befragung werfen kein wirklich positives Licht auf die Jobsuchenden: Die Quote der Bewerbungen mit Fehlern liegt demnach bei durchschnittlich 39 Prozent. Mehr als die Hälfte aller befragten Personalchefs gab an, die Fehlerquote liege zwischen 25 und 50 Prozent. Fast ein Viertel hält sogar 50 bis 75 Prozent aller Bewerbungen für fehlerhaft.
Grafik: kalaydo.deAm häufigsten bemängelten die Personalentscheider Rechtschreibfehler (85,2 Prozent), Unkenntnis über die ausgeschriebene Stelle (57 Prozent) und falsch recherchierte Ansprechpartner (54,4 Prozent). Bei Online-Bewerbungen störten sich rund 71 Prozent der Befragten an fehlenden Anlagen wie Lebensläufen oder Zeugnissen. Zu große Dateien bezeichneten immerhin 59 Prozent als Ärgernis. Zahlreiche Jobkandidaten disqualifizierten sich von vornherein mit unseriösen E-Mail-Adressen, bekannten 56,3 Prozent der Personaler.
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Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Die große Mehrheit der Personaler (83,3 Prozent) bevorzugt Bewerbungen per E-Mail. Nur noch rund 50 Prozent bestehen demnach auf Bewerbungen per Post. Außerdem lassen bei den oft zu schnell angefertigten und abgeschickten Online-Bewerbungen viele Jobsuchende laut kalaydo.de die nötige Sorgfalt vermissen.
"Viele Bewerber unterschätzen offenbar, wie viel die Sorgfalt in ihren Unterlagen zum Erfolg beitragen kann", erläutert Matthias Olten, Leiter des Stellenmarktes von kalaydo.de, die Umfrageergebnisse. "Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass nicht wenige Bewerber eher auf Masse als auf Klasse setzen und ihre Bewerbungen geradezu am Fließband produzieren", meint der Experte. Die Umfrage, an der knapp 300 Personalverantwortliche teilnahmen, habe jedoch gezeigt, dass eine mit Sorgfalt entworfene Bewerbung ein entscheidender Vorteil sein kann.
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Quelle: t-online.de
Pippi Langstrumpf schrieb:
am 24. Oktober 2011 um 12:57:43
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Einstellung
Leider sind hohe Qualifikation eher ein Hindernis als ein Einstellungsgrund. Jedenfalls kann ich davon ein Lied singen. Heute
sind sogenannte "Softskills"
eher gefragt. Was sich dahinter verbirgt, nenne ich als Handwerksmeister
Schleimerei und Enddarmbewohnerschaft ! Das ist offensichtlich gefragter als
Qualifikation.
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bomi schrieb:
am 5. Oktober 2011 um 22:15:11
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(1)
so ein Schwachsinn
leider wurde ich aus betrieblichen Gründen im Alter von 57 Jahren gekündigt. Da ich seit meinem Schulabschluss im Büro
(nicht unqualifiziert) arbeitete, bin ich sicherlich nicht blöd und zu dumm, eine Bewerbung korrekt zu verfassen. Ich bin dann - weil man keine so "Alten" mehr einstellen möchte, überqualifiziert für die aussgeschriebenen Jobs. Was mache ich nun bis zu meiner Rente mit fast 66 Jahren? Das ist eben DEUTSCHLAND, wo der Aufschwung den älteren Arbeitnehmern dienen soll !
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brueggeresch schrieb:
am 4. Oktober 2011 um 13:36:56
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(0)
Wenn einer eine dieser tollen
Vordruckbewerbungen schön ausfüllt, im Gespräch super dasteht heist es nicht, das die person auch geeignet
ist. Es gibt estwas schüchterne Personen, die gleich gebildet sind, schöne Bewerbung erstellt haben aber werden nicht genommen. Aufschneider, Blender sind wohl heute gefragt, leider.
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