07.02.2012, 08:28 Uhr | dpa
Wohngemeinschaften von Pflegebedürftigen sollen finanziell gefördert werden. Das sehen Pläne von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) vor. Der "Bild"-Zeitung sagte er, für solche Pflege-WGs würden jeweils Tausende Euro bereitgestellt. In einer WG mit vier Bewohnern könnten demnach an Sach- und Geldleistungen in Pflegestufe 1 bis zu 3400 Euro pro Monat zur Verfügung stehen - inklusive 200 Euro pro Person für eine Pflegekraft. Pflegestufe 1 ist die niedrigste von drei Pflegestufen. Die Patienten haben dabei einen Hilfebedarf von mindestens 90 Minuten am Tag.
"Die Menschen wollen so lange wie möglich in ihrem häuslichen Umfeld bleiben. Deshalb sind neue Wohnformen für Pflegebedürftige, die noch keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung brauchen, gefragt. Das ist eine Alternative zwischen Pflege zu Hause und Heim", sagte Bahr.
Zusätzlich sei ein "Initiativprogramm von 30 Millionen Euro" aufgelegt worden, um Umbauten, zum Beispiel im Badezimmer, finanzieren zu können. "Dies sind bis zu 2500 Euro einmalig pro WG-Bewohner. Maximal könnte eine vierköpfige Wohngruppe 10.000 Euro bekommen zur bestehenden Förderung von 10.000 Euro, also reden wir über 20.000 Euro, die dann bei Gründung einer Pflege-WG zur Verfügung stehen", sagte Bahr.
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Für das Budget brauche er keine Zustimmung des Finanzministers: "Das wird aus Beitragsgeldern finanziert. Damit können langfristig auch Kosten gespart werden, weil weniger Menschen in die teurere Heimpflege gehen müssen. Es ist also eine Investition", sagte Bahr.
Quelle: dpa , t-online.de
Nicky68 schrieb:
am 15. Februar 2012 um 11:16:59
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Definition
Eine Alten-WG ist sicherlich sinnvoll, aber sie kann sicherlich nicht das End-stadium im Pflegeheim ersetzen. Eine WG ist ein
freiwilliges Zusammenleben
ähnlicher Menschen. Der Sinn ist, daß, grob gesagt, der Lahme dem Blinden
helfen kann und man möglichst wenig externe Pflegeleistungen in Anspruch
nehmen will. Wie lange jemand in der WG bleiben kann, bestimmt die Gemein-schaft. Nur bettlägrige in einer WG unterzubringen halte ich für Unsinn.
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Leo schrieb:
am 13. Februar 2012 um 13:29:18
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gute Sache und sollte umgesetzt werden !
das muss unbedingt gefördert werden, da die meisten älteren Menschen NICHT ins Atersheim möchten,
und solange es auch geht,sind sie in WGS gut aufgehoben, sie müssen aber auch bezahlbar sein, da es sonst die Rente nicht hergibt, denn WGs sind ja auch bedeutend günstiger als wenn die Älteren Menschen im Heim untergebracht werden..!
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Benedikt schrieb:
am 11. Februar 2012 um 09:39:25
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WG`s
Gegen eine WG ist nichts zu sagen. Allerdings muß sich diese finanzieren können. Ich bezweifle, dass die hier in Aussicht gestellten
Gelder, eine echte Unterstützung darstellen. Bestenfalls, werden hier wiedermal diejenigen bedient, die es sich ohnehin leisten können. Das kennt man ja von der FDP. Solange Krankheit und Pflege sich der privaten Gewinnmaximierung unterwerfen müßen, wird es keine Lösung geben. Kapitalismus =Privatisierung = Ausbeutung! Und das ist der Waheit, würde Bruce sagen.
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