08.03.2010, 15:57 Uhr | AFP, dpa-AFX
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) (Foto: dpa)
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will seine Vorschläge zu Einsparungen bei den Arzneimittelkosten offenbar schon am Mittwoch vorlegen. Das meldete das Onlineportal "Bild.de". Danach zeichnet sich eine weitreichende Reform bei patentgeschützten Medikamenten ab, die in den letzten Jahren zur Explosion der Ausgaben bei den Krankenkassen erheblich beigetragen hatten.
In den vergangenen Wochen hatte eine vom Minister eingesetzte Expertengruppe an einem Konzept zur künftigen Preisgestaltung bei Arzneimitteln gearbeitet. Medienberichten zufolge sieht Röslers Konzept vor, durch die Reform bei den Arzneimittelkosten zwei Milliarden Euro jährlich einzusparen. "Wenn es um die Ausgaben geht, um die Gelder, die die Versicherten aufbringen, kann es keinen Freibrief geben - und das gilt auch für die Pharmaindustrie", sagte eine Ministeriumssprecherin in Berlin.
Rösler hatte mehrfach kritisiert, dass die Preise für so genannte innovative Medikamente in Deutschland besonders hoch seien. Die Hersteller können in Deutschland die Preise für neue, patentgeschützte Arzneimittel selbst festlegen. Die Kassen müssen die Kosten nach der Zulassung des Arzneimittels zunächst voll erstatten. Erst später kann das Kosten-Nutzen-Verhältnis bewertet werden, um festzustellen, ob der Preis angemessen ist. Kritiker werfen den Pharma-Firmen vor, immer wieder neue Arzneimittel auf den Markt zu bringen, die nicht besser seien als die bisherigen.
Medienberichten zufolge will das Ministerium die Pharmahersteller nun verpflichten, parallel mit der Zulassung eines Präparats eine Nutzenbewertung vorzulegen. Zudem solle nicht mehr der Hersteller den Preis für ein Medikament bestimmen, sondern zu Verhandlungen darüber gezwungen werden. Im Falle der Einigung bleibe ihnen eine Kosten-Nutzen-Bewertung durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) erspart. Im Extremfall drohe der Industrie ein festgesetzter Höchstpreis. Die weitreichenden Regelungen sollen auch für bereits am Markt befindliche Präparate gelten.
Verbraucherschützer unterstützen die Pläne des Ministers: Die Arzneimittelhersteller zu Preisverhandlungen zu zwingen, seien grundsätzlich richtig, sagte Gesundheitsexperte Stefan Etgeton vom Bundesverbands der Verbraucherzentralen.
AFP, dpa-AFX
Münsterlandclaus schrieb:
am 9. März 2010 um 11:36:59
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Arzneimittel
Preistreiber ist die Pharmaindustrie, dann kommen die Ärzte und Krankenkassen und außer acht gelassen werden darf auch nicht
der Patient selbst. Die ach so eigenwillige Pharmaidustrie macht doch mit der Politik was sie will. Was hinsichtlich der Preise in anderen Ländern funktioniert, sollte hier auch möglich sein. In anderen Ländern werden die Bürger noch älter und das liegt sicherlich an den Medikamenten und deren Preise. Hier muß sich der Bürger ärgern woanders lächelt der Bürger
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Jäger schrieb:
am 9. März 2010 um 11:19:57
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Sparkurs / Pharma
Rössler ist doch auch nur eine Marionette, Ulla Schmidt sitzt ihm zur rechten diktiert und lächelt wie jeh und eh.
Überlegt mal was 170 GKV Angestellte für ein Wählerpotenzial darstellen, wer will das Ändern, wer? Wie hoch sind die Wählerzahlen der Ärzte, Apotheken, der Pharmaindustrie und deren Händler und Zwischenvermarkter, wer will das Ändern, wer? Ihr, Wir müssen dass Ändern, wann? jetzt.
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Jäger schrieb:
am 9. März 2010 um 10:53:43
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GKV / Pharmaindustrie
jedem gesunden Menschenverstand zum Trotz, der Eiertanz mit 170 oder mehr GKV geht weiter, täglich werden neue unsinns
Reformen, Gesetze, Vorschläge u. Behauptungen das es so und so richtig Politisiert ist erfunden unm den deutschen Wähler zu verklickern das der Rechtsstaat so verar. werden muß. Hochrüstung, Steuerreformen,Gesundheitsfonds, Wahlpolemik,
Bespitzelungen, Stasi u. SED Wahn, Bankenboni und und und. Müssen wir uns das alles gefallen lassen, macht Schluss mit dem Blödsinn.
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