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Plattenindustrie: Für Musikkonzern EMI wird es eng

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Für Musikkonzern EMI wird es eng

01.04.2010, 09:52 Uhr | dpa-AFX

Dem britischem Musikkonzern EMI droht das Geld auszugehen. Rettende Verhandlungen sind nach Informationen von US-Medien gescheitert. Befristete Verwertungsrechte an Stücken von Künstlern wie den Beatles oder Pink Floyd hätten um die 400 Millionen Pfund (444 Millionen Euro) in die klamme Kasse spülen sollen. Nach Universal Music habe aber auch Sony Music bei dem verlangten Preis abgewunken, schrieben das "Wall Street Journal" und die "New York Times".

Schulden über Schulden

EMI ächzt unter einem Schuldenberg von mittlerweile mehr als drei Milliarden Pfund. Kann der Konzern seine Raten nicht pünktlich bezahlen, könnten Mitte des Jahres die Schuldner die Kontrolle übernehmen - allen voran die US-Bank Citigroup . Der Finanzinvestor Terra Firma hatte EMI 2007 für vier Milliarden Pfund gekauft und die gemachten Schulden - wie bei solchen Geschäften üblich - dem Musikkonzern aufgebürdet.

Frist abgelaufen

Am Mittwoch endete eine von der Citigroup gesetzte Frist. EMI sucht seit Monaten händeringend nach Möglichkeiten, Bares einzunehmen. Auch der Komplettverkauf aller Musikrechte stand zur Diskussion. EMI kämpft damit, dass die CD-Verkäufe drastisch zurückgegangen sind, seitdem die Kunden ihre Musik lieber im Internet herunterladen.


dpa-AFX  

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Kommentare (12)

zum Forum

Thema: "Plattenindustrie: Für Musikkonzern EMI wird es eng"

Pro Moter schrieb: am 1. April 2010 um 13:09:11
(0) (0) EMI
Ich bin froh das mal wieder die selbsternannten Alleswisser ihr Portion Häme loswerden konnten. Und nach dem Kommentar dann ab ins Netz,
Spiele, Filme, oder Musik illegal saugen und sich im Recht fühlen. Es geht hier um Arbeitsplätze die vernichtet werden durch so ein Verhalten. Und da hängen dann Familien dran wie z.B. bei jedem Autobauer. Erst denken, dann schreiben, oder einfach mal ruhig sein...
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Geierjäger aus Bayern schrieb: am 1. April 2010 um 13:04:19
(0) (0) EMI Pleite
Der derzeitige Besitzer von EMI ist auch der Inhaber der Annigton-Immobilien, die größte Immo-Firma in Deutschland
und Großbritanien.Der Konzern zählt laut Herrn Müntefering zu den sogenannten "HEUSCHRECKEN". Seit Mitte des Jahres 2009 sind die Mieter unserer Wohnungen (allesamt im Annington-Terra) in Sorge um Ihre Bleibe.Es wird nichts repariert alles vergammelt. Daher fürchten wir all den Pleitegeier bei EMi und der Annington.
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JimmyFun schrieb: am 1. April 2010 um 13:03:39
(0) (0) kein Mitleid
Selbst Schuld. Die machen einen riesen Stress, wenn man ein Video auf Youtube mit Musik unterlegen will, dabei ist das
kostenlose Werbung. Gute Künstler werden schlecht vermarktet und die Preise für CDs sind so hoch, dass es mich nicht wundert, dass keiner mehr in den Laden geht um sich ne CD zu kaufen. Ich kaufe meine Musik seit langem online, nur von absoluten Lieblingskünstlern hole ich mir die CD im Geschäft.
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