18.01.2012, 12:57 Uhr | dapd, dpa-AFX, t-online.de
Der EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat Erwartungen an eine europaweite Energiewende gedämpft. Der ehemalige baden-württembergische CDU-Ministerpräsident sprach sich in Stuttgart auf einer Diskussionsveranstaltung für eine Europäisierung der Energiewende aus. Das Kartellamt stärkte derweil Philipp Rösler den Rücken, der die Solarförderung in ihrer jetzigen Form ablehnt.
Auch in Deutschland wurden kritische Stimmen laut: Kartellamtspräsident Andreas Mundt springt Wirtschaftsminister Philipp Rösler bei der Forderung nach einer Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) bei. Im Gespräch mit dem "Handelsblatt" sprach sich der Chef des Bundeskartellamts dafür aus, die erneuerbaren Energien an den Markt heranzuführen und ein Quotenmodell zu prüfen. Unternehmen müssten dann so viel Strom aus erneuerbaren Quellen einkaufen, dass sie eine vom Gesetzgeber vorgegebene Quote erfüllten. Damit hätten sie ein Interesse, möglichst günstigen Strom aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Durchsetzen werde sich dann diejenige Form der erneuerbaren Energien, die marktfähig sei, sagte Mundt.
Oettinger warnte zudem vor steigenden Strompreisen in Deutschland. Bereits jetzt zählten sie in Europa zu den höchsten. Der deutsche Kommissar plädierte dafür, Erneuerbare Energien dort zu produzieren, wo sie am günstigsten hergestellt werden könnten. Dann blieben sie auch bezahlbar. Windenergie sollte nur dort produziert werden, wo es viel Wind gebe und Solarenergie nur dort, wo es viel Sonne gebe. Dazu müsse aber noch die notwendige Netzinfrastruktur geschaffen werden. Auch erwarte er, dass Deutschland dabei "eine gewisse Vorbildfunktion" einnehmen werde, was den Ersatz der Atomenergie durch Erneuerbare Energien angelangt. Doch müsse man akzeptieren, dass man dies nicht überall Eins zu Eins kopieren werde.
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Der Ausbau von Solaranlagen soll nach dem Willen von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) deutlich beschnitten werden. Sonnenstrom sei unwirtschaftlich, weil er viele Fördergelder verbrauche, aber verhältnismäßig wenig Ertrag liefere, sagte Rösler im ARD-"Morgenmagazin". Ziel sei es, die Zulage aus dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) bei 3,5 Cent zu halten. Deshalb wolle er einen Vorschlag vorlegen, "wie wir uns vorstellen, die Kosten in den Griff zu bekommen", sagte Rösler. Denn in der Wirtschaft seien die "Stromkosten längst oft höher als die Personalkosten".
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Quelle: t-online.de , dapd , dpa-AFX
rap schrieb:
am 18. Januar 2012 um 21:13:51
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@Raumenergie
Rossi, Rossi ... war das nicht der, der das Glück sucht. Mit seinem Hund Gastone, und der Trillerpfeife für Zeit/Raumreisen -
oder noch ein neuer Spinner ? Was solls, auf Rossi's Niveau liegen auch Prof. Turturs Vorstellungen der "freien Raumenergie" - nur das er das wohl nicht als Comic sieht, sonders als Realität. So eine arme Haut, oder besser, so zwei arme Häute.
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Raumenergie schrieb:
am 18. Januar 2012 um 20:13:48
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Strom kostenlos für immer
Die Energie wende wird kommen, und damit der quasie kostenlose Strom.
Zumindest gegenüber den heutigen
Energiepreisen, die ein Maffia-Monopol-Kartell uns täglich aus den Taschen zieht.
Rossi (italienischer Prof.) 10 KW-Energiekatalysatot (für Haushalte): Bedeutsame Durchbrüche.
Der Paradigmenwechsel auf dem Energiesektor läßt sich nicht mehr aufhalten.
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KIK schrieb:
am 18. Januar 2012 um 19:49:17
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@rap
Du hast die Förderung vergessen. Jeder der Müll erzeugt muss auch füt die Entsorung zahlen, rechnet man das dazu, würde sich auch
ein etwas größerer Keller rechnen. Der Vorschlag ist überdenkenswert.
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Die 58-jährige Gina Rinehart ist Bergbau-Unternehmerin. zum Video