17.05.2011, 08:21 Uhr | dpa-afx
Wallace McCain war für seine Pommes frites berühmt (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)
Die Fast-Food-Branche beklagt einen schmerzlichen Verlust: Wallace McCain, einer der Gründer des berühmten Pommes-Imperiums McCain, ist tot. Er erlag nach langem Kampf einer Krebserkrankung, wie seine Stiftung mitteilte. McCain wurde 81 Jahre alt.
Wallace hatte gemeinsam mit seinem Bruder Harrison die Firma McCain Foods Limited gegründet. Die Kanadier setzten voll auf die sich gerade verbreitende Technologie zum Einfrieren von Lebensmitteln. Und so versuchten die beiden Jungunternehmer ihr Glück mit Tiefkühl-Pommes. "Wir dachten, wir könnten mit dem Geschäft vielleicht eine Million Dollar machen", schrieb Wallace McCain später in seinen Erinnerungen. Es sollte ein viel größerer Erfolg werden:
Heute kommt nach Angaben des Konzerns jedes dritte Pommes-Stäbchen weltweit von McCain. Mit mehr als 20.000 Mitarbeitern in 50 Fabriken kommt McCain auf einen Jahresumsatz von sechs Milliarden kanadischen Dollar (4,4 Milliarden Euro).
Das Verhältnis der beiden Brüder entwickelte sich weniger gut: In den 90er Jahren lieferten sie sich einen öffentlichen Streit. Wallace wollte, dass sein Sohn Michael die Firmenführung übernimmt, wie unter anderem die "New York Times" und "Forbes" in ihren Nachrufen schrieben. Harrison hingegen setzte sich dafür ein, das Unternehmen in die Hand eines externen Managements zu legen.
Devisen-Handel beim Testsieger, Cash Back und keine Ordergebühren!
Jetzt sichern
Wallace zog in dem Streit den Kürzeren: Er behielt zwar ein Drittel an dem Unternehmen und den Vize-Vorsitz im Verwaltungsrat, musste sich aber aus dem Tagesgeschäft zurückziehen. 1995 kaufte er den Fleischverarbeiter Maple Leaf und machte seinen Sohn zum Chef. Inzwischen ist Maple Leaf der größte Anbieter von eingepacktem Fleisch in Kanada. In der aktuellen Reichen-Liste von "Forbes" kam Wallace McCain mit einem geschätzten Vermögen von 2,3 Milliarden Dollar auf Platz 512.
Zugleich machte sich Wallace McCain als großzügiger Spender einen Namen. Er unterstützte Universitäten, Krankenhäuser, Museen, eine Ballettschule und eine Opern-Truppe. Mit seiner Frau Margaret, mit der er seit 1955 verheiratet war, hatte McCain vier Kinder.
Jetzt Kfz-Versicherung wechseln und bis zu 500 Euro jährlich sparen.
Versicherungsvergleich starten
Quelle: t-online.de , dpa-AFX
Tessa schrieb:
am 17. Mai 2011 um 13:22:28
(0)
(0)
Mc Cain
Die besten Pommes,
Kommentar melden
ein Pommfritt schrieb:
am 17. Mai 2011 um 13:15:13
(0)
(0)
Vermögen
...tja, ich gönne jedem seinen erarbeiteten Reichtum. Die Frage die beim riesigen Privatreichtum gestellt werden muss ist: was hat
er daraus gemacht? Bei Wallace war es sicher so, dass er andere in sinnvollerweise teilhaben lies. Gut so und alle Reichen sollten sich ein Beispiel nehmen, denn. das letzte Hemd hat keine Taschen und im Himmel kann man sich nix kaufen. Reich leben ist ok...reich sterben ist daneben.
mehr
Kommentar melden
Sybille schrieb:
am 17. Mai 2011 um 12:53:05
(0)
(0)
Mc Cain
Klar kann man mit Geld keine Gesundheit kaufen aber man kann besser in einem Rolls heulen als in der Strassenbahn.Es ist auch schön
dass er von seinem Geld abgegeben hat.Hat ja auch ein schönes Alter erreicht.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Für einen klaren Durchblick: Lese-
brillen, Komplettbrillen u.v.m. zu top Preisen! bei optikplus.de
Die 58-jährige Gina Rinehart ist Bergbau-Unternehmerin. zum Video