19.01.2011, 13:56 Uhr | bv, dpa
Frankfurter Bankenviertel: Unterschriften gegen Testkäufer (Foto: imago) (Quelle: imago)
Bankangestellte wollen sich offenbar gegen die geplanten Beratungsgespräche mit Testkunden wehren. Nach Angaben der "WAZ"-Mediengruppe hat die zuständige Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di bereits 60.000 Unterschriften eingesammelt. Die Bankmitarbeiter protestierten damit gegen ihre "Kriminalisierung".
Die Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin will Testkäufer in Banken schicken, um zu überprüfen, ob in Beratungsgesprächen die gesetzlichen Aufklärungs- und Dokumentationspflichten eingehalten werden. Dazu hat die Behörde eine Ausschreibung gestartet. Es werden Unternehmen gesucht, die die Testkäufe in den Banken abwickeln können. Eine BaFin-Sprecherin bestätigte den Start der Ausschreibung, wollte aber keine weiteren Einzelheiten nennen, so die "WAZ".
Kritik an dem Verfahren kommt derweil auch vom Bankenexperten Wolfgang Gerke. "Gegenüber den Mitarbeitern grenzt das schon an Big-Brother-Methoden", sagte er der "WAZ". Testkäufe seien richtig, um Anleger besser schützen zu können. Vorbehalte hat Gerke aber, dass sie eine öffentliche Institution wie die BaFin in Auftrag geben will.
Die Verbraucherzentralen plädieren dagegen für Kundengespräche verdeckter staatlicher Aufseher, um die Qualität der Bankberatung zu testen. Allerdings erfasse man so nur die Neukundenberatung und nicht die von Altkunden, obwohl es auch dort Mängel gebe, sagte die Geldanlage-Expertin des Verbraucherzentralen-Bundesverbands (vzbv), Dorothea Mohn. Bei der Beurteilung der Beratungsqualität müssten die Vertriebsvorgaben des Bankvorstands oder der Vorgesetzten berücksichtigt werde. Wenn falsch beraten wurde, müsse festgestellt werden, ob es am Berater lag oder an Vorgaben, die dieser erfüllen musste.
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Quelle: dpa , t-online.de
Werner schrieb:
am 21. Januar 2011 um 11:40:51
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Testbanker
Habe mein ganzes Erspartes gestern abgehoben und gleichzeitig alles in Schweitzer Franken angelegt.Kurz oder lang wird der € den
Bach hinunter gehen.Die EU-Staaten machen Schulden über Schulden,da sie wissen das Geld wird bald einer Inflation zu steuern.
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EX-Banker schrieb:
am 20. Januar 2011 um 17:12:35
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Testkunden
Hebt mal alle euer Guthaben ab und zwar relativ gleichzeitig. Danach werden die Banken um Beratungen betteln, was heute läuft ist
mehr als dreist. Ackermann möchte 25% Rendite und wenn der Kunde mehr als 2% möchte, heisst es, dies wäre unseriös und am Markt nicht zu erzielen. Und wie werden Ackermanns 25% erwirtschaftet? Auf Kosten und zu Risiken der Kunden und Steuerzahler, da angeblich Systemrelevant und alternativlos. Auf gehts Michel -- Geld abheben, sonst bekommens die Griechen.
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duclasia schrieb:
am 20. Januar 2011 um 00:19:27
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Test Bankberater
hier wird an der falschen Stelle getestet. Die Berater sind wirklich die armen Schweine, die oftmals gegen ihre eigene
Überzeugung "Produkte" verkaufen müssen, damit sie ihren Job behalten können. Das fängt schon damit an, dass in Verkaufsschulungen z.B. gefordert wird, dass das Wort "Risiko" bei einer Anlageberatung nicht benutzt werden darf. Stattdessen darf nur von "Chancen" gesprochen werden. Das sagt doch alles. Die Vorstände gehören überprüft!!
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