31.10.2011, 11:53 Uhr | dpa, dapd
Die australische Fluggesellschaft Qantas Airways hat mit sofortiger Wirkung den gesamten Flugbetrieb eingestellt. Damit reagierte das Unternehmen auf einen seit Monaten dauernden Streit mit drei Gewerkschaften.
Die Mitglieder der entsprechenden Gewerkschaften würden ab nächster Woche ausgesperrt, aus Sicherheitsgründen müsse der Flugbetrieb aber mit sofortiger Wirkung eingestellt werden, teilte das Unternehmen in Sydney mit. "Die Flugzeuge, die in der Luft sind, werden ihre Flugsegmente noch absolvieren. Aber keine Maschine wird mehr abheben, weder zu Inlands- noch Auslandsflügen, nirgendwo auf der Welt." Für gebuchte Passagiere würden Hotels bezahlt und Plätze bei anderen Fluggesellschaften gebucht. Den Schaden bezifferte die Fluggesellschaft auf 20 Millionen australische Dollar - rund 15 Millionen Euro - am Tag.
Qantas wirft den Gewerkschaften für Ingenieure, Transportarbeiter und Piloten "extreme" Forderungen in den Verhandlungen um Gehaltserhöhungen und Arbeitsbedingungen vor. "Sie destabilisieren mit Absicht das Unternehmen", sagte Qantas-Chef Alan Joyce. Streiks hätten das Unternehmen bereits 15 Millionen australische Dollar pro Woche gekostet. 600 Flüge hätten gestrichen werden müssen.
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Die Fluggesellschaft kam den Gewerkschaften mit ihrem radikalen Schritt zuvor. Sie hatten einen neuen 48-stündigen Streik angedroht, der den Flugbetrieb ohnehin gestoppt hätte. Die ausgesperrten Mitarbeiter werden ab nächster Woche nicht mehr bezahlt. Der Flugbetrieb werde erst wieder aufgenommen, wenn die Gewerkschaften eine neue Vereinbarung mit Qantas getroffen haben, teilte das Unternehmen mit.
Ein Streik der Flugbegleiter hat bei der Air France am Samstag zur Streichung von 20 Prozent aller Flüge geführt. Nach Angaben des französischen Unternehmens waren vor allem von Paris ausgehende Kurz- und Mittelstreckenflüge betroffen. Am Hauptstadtflughafen Charles de Gaule sei die Lage dennoch entspannt gewesen und die meisten Passagiere hätten auf Flüge anderer Gesellschaften umbuchen können, hieß es. Am Flughafen Orly säßen hingegen noch etwa 200 Passagiere fest. Mit dem Streik protestieren die Flugbegleiter gegen Verkleinerungen der Kabinenbesatzungen. In Frankreich begann am Samstag ein langes Wochenende mit starkem Reiseaufkommen.
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Quelle: dapd , dpa
Mira schrieb:
am 29. Oktober 2011 um 15:54:18
(7)
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Deutschlands Problem
Deutschlands Problem war schon immer, dass Erfolgreiche bestraft werden! Mach was aus Deinem Leben, bilde Dich weiter,
gründe ein Unternehmen (mit all den bekannten Risiken) und bring es in Schwung und schon will Dir jeder ans Eingemachte!
Mehr Steuern, mehr Gehälter, mehr Spesen und am besten auch noch die Enteignung und Überführung ins Kollektiveigentum. Damit auch ja keiner mehr hat als der andere...
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Alfred schrieb:
am 29. Oktober 2011 um 15:53:25
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Alles Arbeitgeber hier?
Oder wie soll ich das verstehen? Wollt ihr alle wieder 12 Stunden am Tag 6 Tage die Woche für 750€ brutto
arbeiten? So wars nämlich vor den Gewerkschaften. Könnt ihr haben aber jammert dann nicht. Macht nur weiter so dann bekommt ihrs. Ich hätte nie gedacht daß so viele Leute so dumm sein können, ehrlich. Der Ackermann bekommt 7,5 Millionen und ihr wollt nur 750€, aber gerne. Die Bonzen lachen sich über euch doch kaputt.
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Löwe schrieb:
am 29. Oktober 2011 um 15:49:44
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(10)
Naagut
Interessiert doch keinen! Der Euro muss weg! Wir brauchen den Merkeltaler.
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