10.08.2011, 15:06 Uhr | dapd, bv
Quelle: Zurück als reines Online-Angebot (Foto: imago) (Quelle: imago)
Die traditionsreiche Versandhandelsmarke Quelle ist eineinhalb Jahre nach der Pleite als Onlineshop zurückgekommen. Der Hamburger Otto-Versand nahm am frühen Mittwochnachmittag die Internetseite www.quelle.de wieder in Betrieb. Quelle biete zunächst Waren aus den Bereichen Technik und Haushalt an, sagte der Geschäftsführer der Otto-Tochter Quelle GmbH, Tim von Törne. Mit dem Projekt will der größte deutsche Versandhändler nicht nur die alten Quelle-Kunden zurückgewinnen, sondern startet auch ein Experiment.
Otto hatte nach der Quelle-Pleite im November 2009 die Markenrechte gekauft. Der Hamburger Konzern hatte rund 65 Millionen Euro für die Namen Quelle, die alte Quelle-Marke Privileg und andere Quelle-Marken ausgegeben. Privileg reichte Otto an den Haushaltsgeräte-Hersteller Whirlpool (Bauknecht) weiter.
Die Internetseite quelle.de war zwar seitdem zu erreichen, aber bisher wurden Kunden nur zu anderen Otto-Marken wie Witt oder Heine weitergeleitet. Nun können die Kunden dort wieder direkt Waren anschauen und bestellen. Zum Auftakt sind nach Unternehmensangaben 250.000 Artikel im Angebot. "Bald wird das Sortiment eine Million Produkte umfassen", sagte von Törne.
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Die neue Quelle GmbH hat außer dem Namen nichts mit der alten Quelle aus Fürth zu tun. Die Firma kommt mit rund 30 Mitarbeitern enorm schlank daher. Grund ist das Handelskonzept: Quelle ist nicht selbst der Händler, sondern organisiert eine Art Marktplatz im Internet, wie dies beispielsweise Amazon und eBay bereits tun. Andere Händler können ihre Waren dort präsentieren.
Quelle übernimmt die finanzielle Abwicklung des Geschäftes: Das Geld beim Kunden kassieren und an den Händler weiterleiten, nachdem eine Provision von bis zu 15 Prozent abgezogen wurde. Quelle ist nur Agent, nicht Vertragspartner des Käufers. Der Vorteil: Quelle muss sich keine gigantischen Lagerhäuser voller Ware mehr hinstellen wie viele andere Handelskonzerne.
Warum aber sollten externe Händler sich auf so etwas einlassen und auch noch die Provision zahlen? "Die Marke Quelle steht für Vertrauen, Zuverlässigkeit und Bodenständigkeit", sagte Geschäftsführer von Törne. Das werde alte und neue Kunden auf die Seite locken, an die die Händler sonst nie herangekommen wären. Außerdem muss sich der Händler nicht um sein Geld sorgen, Quelle zahlt auch, wenn der Endkunde nicht zahlt.
Quelle: dapd , t-online.de
isar schrieb:
am 10. August 2011 um 15:46:50
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Quelle
ist Geschichte..Otto hatt nichts getan für Quelle und seine Mitarbeiter...Hoffe mal das dort kaum einer bestellt,die Preise sprechen
übrigens Bände!!!!!
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MB99 schrieb:
am 10. August 2011 um 15:30:49
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Video (3. Versuch)
Der Hermes Bericht ist in der ARD Mediathek zu finden.
Bei Google nach "Das Hermes Prinzip" suchen. Der 5. Treffer:
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Nordfriese schrieb:
am 10. August 2011 um 14:49:05
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OTTO
...warum wohl, gehört die Fam. Otto zu den reichsten Fam. in Deutschland?
Natürlich weil sie so gut zu ihren Mitarbeitern und zu ihren
Kunden sind! Wer dort noch kauft, ist selber schuld!
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