07.07.2011, 13:58 Uhr | t-online.de
Schreibtischchaos (Foto: Archiv)
Kennen Sie das? Wie oft sagt man sich insgeheim: "Ach, dazu hab ich jetzt keine Lust. Das mache ich morgen." Mit dieser Einstellung sind Sie nicht allein, denn Aufschieberitis ist eine echt Volkskrankheit. Und diese ewige Aufschieberei ist nicht nur ärgerlich, sondern auf frustrierend. Nie schafft man, was man sich vorgenommen hat. Nie wird man seinem eigenen Anspruch gerecht. Sind Sie auch betroffen?
Dabei unterscheiden Experten meist drei Arten der Aufschieberitis, in Fachkreisen auch Prokrastination genannt. Es gibt eine harmlose Form der Aufschieberei: Immer wieder bleibt etwas liegen, damit können Sie aber gut leben.
Die zweite Form ist etwas problematischer: Sie sagen sich täglich: Ich muss doch diese Präsentation vorbereiten. Ich will endlich die Winterreifen aufziehen. Stattdessen putzen Sie Fenster, renovieren das Wohnzimmer oder gehen shoppen. Durchaus sinnvolle Dinge, aber das eigentlich Wichtige bleibt am Ende wieder liegen.
Es gibt aber auch wirklich bedrohliche Fälle der Aufschieberei. Dann droht Ihnen im Job vielleicht schon eine Abmahnung, weil Sie Ihre Arbeit nie pünktlich erledigen, das Finanzamt schätzt Ihre Einnahmen, weil Sie Steuererklärungen seit Jahren nicht mehr abgegeben haben. Verständlicherweise leiden Sie darunter.
Mit diesem Test, den Diplom-Psychologe Hans-Werner Rückert von der Freien Universität Berlin zusammengestellt hat, können Sie im Folgenden herausfinden, ob Sie von Aufschieberitis betroffen sind.
Quelle: t-online.de
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