20.09.2010, 08:06 Uhr | Verivox
Wer beim Strom Geld sparen möchte, sollte nach einem neuen Anbieter schauen (Foto: imago) (Quelle: imago)
Angesichts steigender Strompreise und zum Teil großer Preisunterschiede ist ein Stromanbieterwechsel eine gute Idee, die die Haushaltskasse schont. Ein Vier-Personen-Haushalt mit einem Stromverbrauch von 4000 kWh im Jahr kann nach Angaben von verivox.de bis zu 950 Euro im Jahr sparen. Einen guten Überblick über alle verfügbaren Anbieter und Tarife bietet ein Strompreisvergleich im Internet. Dafür werden lediglich der ungefähre Jahresverbrauch (zu finden auf der Jahresabrechnung) sowie die Postleitzahl benötigt.
"Beim Wechsel des Stromanbieters sollten Verbraucher nicht nur auf den Preis schauen", rät Peter Reese, Leiter Energiewirtschaft bei Verivox. "Wichtig sind auch die Vertragskonditionen: Wer langfristig sparen möchte, ist mit einem Tarif mit möglichst langer Preisgarantie gut beraten. Auch auf Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen sollten Verbraucher achten – je kürzer diese sind, desto mehr Flexibilität hat der Kunde."
Viele Anbieter gewähren Neukunden einen einmaligen Wechselbonus, der in den meisten Fällen nach einem Jahr gutgeschrieben wird. Im Strompreisrechner kann zum Beispiel eingestellt werden, ob der Bonus bei der Berechnung der jährlichen Gesamtkosten berücksichtigt werden soll oder nicht.
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Strompreisvergleich
Für Strom gibt es unterschiedliche Tarifmodelle. Verbraucher sollten bei der Auswahl darauf achten, ob es sich um ein Angebot mit monatlicher Zahlungsweise oder jährlicher Vorauskasse handelt. Wer seinen Strom für ein Jahr im Voraus bezahlt, kann sich häufig besonders günstige Strompreise sichern. Zu beachten ist jedoch, dass im Falle einer Insolvenz des Stromanbieters der bereits bezahlte Betrag möglicherweise verloren geht. Außerdem müssen Kunden den vollen Betrag im Voraus entrichten und binden sich damit für ein volles Jahr - mögliche Strompreissenkungen entgehen ihnen damit.
Strompakete sind eine weitere Tarifoption: Bei diesem Preismodell kauft man eine festgelegte Strommenge für ein Jahr. Wird das Paket nicht vollständig genutzt, dann verfällt der Rest. Ein Mehrverbrauch, der über der bereits bezahlten Paketmenge liegt, wird jedoch mit relativ hohen Kilowattstundenpreisen berechnet. Strompakete lohnen sich also vor allem für Verbraucher, die einen stabilen Stromverbrauch haben und diesen gut abschätzen können.
Einige Anbieter verlangen zu Beginn des Wechselprozesses einen einmaligen Sonderabschlag in Höhe von 50 bis 200 Euro. Dieser wird entweder mit dem ersten monatlichen Abschlag wieder verrechnet oder nach Vertragsende zurückerstattet.
Wer sich für Ökostrom interessiert, findet häufig sogar Ökostromtarife, die noch günstiger sind als der reguläre Grundversorgungstarif des örtlichen Stromversorgers. Es ist also möglich, Geld zu sparen und dabei noch etwas für die Umwelt zu tun.
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Bei der Auswahl des Ökostromanbieters lohnt es sich, auf Zertifikate und Gütesiegel zu achten. Zertifikate wie "RECS" sagen an sich noch nichts über die Qualität des Ökostroms aus, für die Vergabe sind lediglich Herkunft und Zusammensetzung ausschlaggebend. Bei Ökostromtarifen mit Gütesiegel investiert der Anbieter einen bestimmten Anteil der Einnahmen in die Förderung regenerativer Stromquellen durch den Bau neuer Anlagen. Gütesiegel werden beispielsweise vom TÜV, der Landesgewerbeanstalt Bayern, EnergieVision e.V. ("OK power") und vom Grüner Strom Label e.V. ausgestellt.
Wer sich für einen bestimmten Stromanbieter und -tarif entschieden hat, kann über den Stromrechner häufig direkt die Anmeldeunterlagen anfordern oder herunterladen. Nach Abschluss des Vertrags dauert ein Wechsel ca. sechs bis zehn Wochen, die Kündigung beim alten Anbieter wird vom neuen Stromversorger übernommen.
Schauen Sie auch in unserem Finanzratgeber oder Wohnratgeber vorbei um weitere interessante Tipps zu lesen
Quelle: Verivox
knopf schrieb:
am 19. Mai 2011 um 11:23:09
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strom
man sollte auch gleich darauf hinweisen das menschen die eine negative schufa haben keine chance haben zuwechseln.amen
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hoppe schrieb:
am 23. März 2011 um 19:22:42
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strompreis
wieder mal werden die verbraucher zur kasse gebeten.ist ja auch die einfachste lösung.und zwar nur bei denen ,wo noch was zu
holen ist.der "alternative rest" zahlt ja zum grösten teil eh nicht,leider muss man zur kenntnis nehmen ,das die letzten entscheidungen sich nur gegen die "bürger" richten.eine verweigerung ist überfällig,E10 war ein guter anfang.die nächsten wahlen kommen bestimmt....
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Arnulf schrieb:
am 16. März 2011 um 10:37:45
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Risikoabschätzung
Mittlerweile haben bei Otto-Normalverbraucher die durch den GESETZGEBER verursachten FIXKOSTEN einen Anteil von 46% an der
Stromrechnung. Wenn ich bei Lieferantenwechsel z.B. "unverzinsliche Vorkasse" zu leisten habe, liegt bei mir als Kunde das Insolvenzrisiko des neuen Stromlieferanten. Die Behauptung im Artikel, dass es seit 2002 keine Insolvenz in dieser Branche gegeben habe - zweifle ich stark an. Nicht jede Behauptung ist glaubwürdig.
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Die 58-jährige Gina Rinehart ist Bergbau-Unternehmerin. zum Video