08.08.2011, 08:20 Uhr | cs mit dpa, dpa-AFX
Nach der Herabstufung der USA gibt es nur noch eine Handvoll Industriestaaten, den Standard & Poor's (S&P) die Bestnote von "AAA" verleiht. Insgesamt haben jetzt noch 18 Länder "AAA" - darunter aber viele Steueroasen und Zwergstaaten. Je schlechter ein Rating ausfällt, desto schwieriger und vor allem teurer wird es für einen Staat, sich frisches Geld zu besorgen. Wir haben die weltweit besten Schuldner für Sie zusammengestellt: Klicken Sie sich durch - es gibt garantiert Überraschungen!
Ratingagenturen bewerten, ob ein Unternehmen oder ein Staat geliehenes Geld zurückzahlen kann - und zwar pünktlich und vollständig. Davon hängt die Bonität des Schuldners ab, also gewissermaßen sein Ansehen bei Gläubigern. In die Bewertungen fließen veröffentlichte Daten ebenso ein wie Brancheneinschätzungen. Je schlechter die Agenturen die Bonität eines Marktteilnehmers beurteilen, desto teurer und schwieriger wird es für diesen, sich am Markt Geld zu besorgen. Die Refinanzierungskosten steigen, schlimmstenfalls ziehen Geldgeber ihr Kapital ab.
Eine der weltweit einflussreichsten Ratingagenturen ist Standard & Poor's. Für ihre Einstufungen verwendet sie Buchstabencodes. Die Skala beginnt mit der Bestnote "AAA". Es folgen "AA", "A", "BBB", "BB", "B", "CCC", "CC", "C". Die meisten Stufen können mit Plus- und Minuszeichen noch feiner unterteilt werden. Ab "BB+" beginnt der spekulative Bereich, der auch "Ramsch" genannt wird. Die Skala reicht nach unten bis "D". Das bedeutet, dass ein Ausfall des Schuldners eingetreten ist - also praktisch den Bankrott. , der auch "Ramsch" genannt wird. Die Skala reicht nach unten bis "D". Das bedeutet, dass ein Ausfall des Schuldners eingetreten ist - also praktisch den Bankrott.
So bewerten die drei großen Ratingagenturen (Grafik: dpa)
Quelle: dpa
Franz schrieb:
am 7. August 2011 um 18:26:06
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Rating usw.
Auch die USA ist nicht tabu. Sie muß genau so beurteilt werden wie andere Staaten auch. Wenn schlecht gewirtschaftet oder über
die Verhältnisse gelebt wird muß das angezeigt und entsprechend bewertet werden.
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max schrieb:
am 7. August 2011 um 18:25:04
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Ratingagenturen
Warum das Gejammer. Einfach doch keine Schulden machen.
Bei den riesengroßen Schulden kann man doch den Ratingagenturen
nicht die Schuld geben.
Was für ein Ratingergebnis würde es geben, wenn die EU die Regeln selber macht????? Man würde die Regel heimlich brechen um die Märkte nicht zu beunruhigen, so wie es die EZB jetzt macht.
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Klausisus schrieb:
am 7. August 2011 um 18:20:14
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(4)
Ratingagenturen
Verbietet die Ratingagenturen und Sperrt deren betreiber in den Knast. Verbietet das spekulieren an der Börse. Die Börse
ist zum investieren in Unternehmen (Arbeitsplätze) gedacht und nicht zum wetten darauf wann ein Unternehmen Pleite gehen kann und man schnell die Aktien abstossen soll um den eigenen Gewinn zu maximieren. Verbietet den Abbau von Arbeitsplätzen um den Kurs der Unternehmensaktien nach oben zu pushen. Es lebe die SOZIALE SOZIALISTISCHE Markwirtschaft.
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