17.01.2012, 10:14 Uhr | dapd, bv
Bei der jüngsten Einstufungsrunde der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat Deutschland zwar sein Toprating behalten. Doch das ist für den Bund in gewisser Hinsicht nur ein schwacher Trost. Denn die Herabstufung anderer Länder beeinflusst die Altersversorgung deutscher Beamter, wie das "Handelsblatt" herausgefunden hat. Rücklagen für die Beamtenpensionen wurden nämlich unter anderem in französischen Staatsanleihen investiert - und die haben nun ihre Bestnote verloren.
Die Regeln für die Rücklagen-Fonds sehen aber vor, dass die Anlagen "von den drei jeweils führenden, unabhängigen und an den internationalen Kapitalmärkten eingeführten Ratingagenturen übereinstimmend mit einem Rating von 'AAA' bewertet sind“, heißt es laut "Handelsblatt" in der entsprechenden Richtlinie. Die Verwaltung der Fonds wird von der Bundesbank übernommen.
Damit die Fonds, die zusammen mehr als fünf Milliarden Euro schwer sind, die Anleihen behalten können, sollen deshalb nun die Regeln geändert werden, teilte das Bundesfinanzministerium auf Anfrage der Zeitung mit.
Es handelt sich laut "Handelsblatt" um die sogenannte Versorgungsrücklage, die am 30. September 2010 einen Wert von 4,8 Milliarden Euro hatte, und den Versorgungsfonds mit einem Volumen von 328 Millionen Euro am gleichen Stichtag. Mit der Rücklage sollen den Angaben zufolge ab 2017 für 15 Jahre die Pensionszahlungen des Bundes ergänzt und der Bundeshaushalt dementsprechend entlastet werden.
Der Versorgungsfonds sei dafür gedacht, die Pensionen der Beamten zu bezahlen, die nach 2007 ihren Dienst angetreten haben. Beide Fonds haben nach diversen Abstufungen nur noch eingeschränkte Anlagemöglichkeiten.
Wie das "Handelsblatt" weiter berichtet, gibt es vergleichbare Rücklagen-Fonds für die Beamtenpensionen auch in den Bundesländern. Dort sind die Regeln aber weniger streng, sodass es aktuell keinen Anpassungsbedarf gibt. Die Ratings der Anlagen für diese Fonds müssen zwar gut, aber nicht spitze sein.
Quelle: dapd , t-online.de
iwanjago schrieb:
am 4. Mai 2012 um 17:39:20
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Pensionen
solange das als Ergebvnis rauskommt, habe ich nichts gegen die Herabstufung. Beamten und Pensionäre sind ohnehin die größten
Schmarotzer in unserem Land.
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Melli schrieb:
am 25. Januar 2012 um 11:43:33
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Ratin Herbastufung
Na und, sollen wir jetzt einen Rettungsschirm über die Beamten ausbreiten? Die Misswirtschaft und der Geldverlust
beeinflusst uns Rentner schon länger, auch mit Null-oder Minusrunden, denn jede kleinste Erhöhung holt sich der Staaat und den Sozialkassen zurück. Es kann nicht sein, das ein gewisser Prozentsatz genau, wie unser BP wulfft, während 25% der Deutschen den Gürtel immer enger schnallen muss, Das sind Rentner, Geringverdiener und Zeitarbeiter. Auch Kleinunternehmer leiden darunter
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alles Dummschwätzer schrieb:
am 21. Januar 2012 um 18:24:38
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unkündbar
Liebe Miondestlohnbezieher, es hat euch keiner daran gehindert, euch in jungen jahren schulisch weiterzuentwickeln, hat aber auch
keiner geschoben, gelle? Dumm, dass man, um Beamter zu werden, erst mal in eine Ausbildung investieren muss und nicht die schnelle Kohle machen und das leben geniessen kann. Blöd, wenn man dann als Bea erst am Ende seines Lebens den gerechten(?) Ausgleich bekommt, Nach Jahren mit Schichtdienst, Kopf hinhalten usw. Aber da sind dann die Neider...
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