30.01.2012, 15:14 Uhr | dpa-AFX
Nach heftiger Kritik will der Vorstandschef der größtenteils verstaatlichten Royal Bank of Scotland (RBS), Stephen Hester, auf eine Sonderzahlung in Höhe von fast einer Million Pfund verzichten. Das teilte die Bank nach Berichten der britischen Nachrichtenagentur PA am Sonntagabend mit.
Hester folgte damit einer Entscheidung von RBS-Aufsichtsratschef Philip Hampton, der bereits am Samstag angekündigt hatte, seinen Bonus in Höhe von 1,4 Millionen Pfund nicht anzunehmen. Der Druck auf den Vorstandschef war danach weiter gestiegen.
Finanzminister George Osborne begrüßte die "vernünftige und willkommene" Entscheidung. Sie verschaffe Hester Gelegenheit, sich um seine wirklich wichtige Aufgabe zu kümmern, "nämlich die Milliarden Pfund an Steuergeldern zurückzubekommen, die in die Royal Bank of Scotland (RBS) gesteckt wurden".
Aktuelle Stellenangebote für Filialleiter, Kundenberater, Buchhalter und Absolventen in Ihrer Wunschregion finden.
Jobsuche starten
Auch der Chef der oppositionellen Labour-Partei, Ed Milliband, lobte Hesters Entscheidung als "richtig", kritisierte aber zugleich die Regierung unter dem konservativen Premier David Cameron in dieser Frage. Es sei eine Schande, dass ein "schwacher, realitätsferner David Cameron nicht begriffen hat, dass er das Richtige tun und sich für die Interessen des britischen Volkes einsetzen müsste".
Hester sollte 3,6 Millionen RBS-Aktien als Bonusleistung erhalten, was derzeit etwa 963.000 Pfund (rund 1,15 Millionen Euro) entsprochen hätte. Im vergangenen Jahr hatte er einen Bonus in doppelter Höhe erhalten. Sein Grundgehalt beträgt 1,2 Millionen Pfund. Die Bank hatte sich vor Amtsantritt Hesters mit der Übernahme der niederländischen ABN Amro übernommen. In den Jahren 2008 bis 2010 lief ein Verlust von 29 Milliarden Pfund auf, für die der britische Steuerzahler geradestehen musste. Heute befindet sich die Bank zu 83 Prozent in Staatsbesitz.
Finden Sie den günstigsten Stromanbieter aus Ihrer Region. Daten eingeben und vergleichen.
Quelle: dpa-AFX
Helmut schrieb:
am 30. Januar 2012 um 14:57:34
(2)
(1)
RBS
Das ist nicht nur bei RBS (Royal Bank of Scotland) so, das Leute an der Spitze ganz schönr absahnen. Bei der Deutschen Bank heisst der
Absahner Ackermann
(Schweizer) der sagte auch nie NEIN wenn zusätzliche Prämien gezahlt werden.
Wofür eigentlich? Bei einem solchen Gehalt sollte man doch verzichten. In der Regierung geht es genau so, schön scheffeln und nie den Anderen, der nichts hat bedenken. In Australien läuft das anders, da sind die Zahlungen nicht so hoch, wenn, gäbe es Ärger im Volk!!
mehr
Kommentar melden
paulalbert schrieb:
am 30. Januar 2012 um 11:45:36
(1)
(2)
Hester
Dieser Verzicht tut in wirklichkeit nicht sooo weh:Nach Steuern bleibt sowieso nur wenig übrig...
Kommentar melden
Paul schrieb:
am 30. Januar 2012 um 11:06:15
(1)
(3)
@Arno
Es ist nicht die Kaste,sondern die Politik die so etwas zuläßt.Die Bürger wählen die Politiker und diese von den Bürgern
gewählten Politiker lassen das zu und versteuern diese Einkommen mit einem geringen Steuersatz.Der Schuldige ist der Bürger oder sehe ich das falsch?.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Bildschöne Mai-Schnäppchen: Bücher, Tablet-PC, eBook-Reader und mehr. bei Hugendubel.de
Verpatzter Börsenstart ist der Grund für die Sammelklage. zum Video