07.02.2011, 10:34 Uhr | AFP, bv
Plastikflaschen: Müll nach einmaliger Benutzung (Foto: imago) (Quelle: imago)
Die Verbraucher in Deutschland kaufen immer mehr Getränke in Gefäßen, die nur einmal benutzt werden können. Die Mehrwegquoten seien im vergangenen Jahr weiter gesunken, berichtete die "Frankfurter Rundschau" (FR) unter Bezug auf die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Beim Mineralwasser wird demnach nur noch eine Quote von 31,1 Prozent erreicht, nach 31,7 im Vorjahr. 2005 seien es sogar noch mehr als 53 Prozent gewesen. Für Erfrischungsgetränke nennt die DUH dem Bericht zufolge einen Wert von 23,5 Prozent (2009: 26,6) und für Bier 83,2 Prozent (84,1).
2003 wurde das Einwegpfand eingeführt, um Mehrwegsysteme zu fördern. Vor allem beim Mineralwasser gingen die Werte aber massiv zurück, weil Discounter das Wasser in Einwegflaschen extrem günstig anbieten. Die DUH macht sich deshalb für eine bessere Kennzeichnung für Mehrweg- und Einweggetränke stark.
Laut "FR" ist der DUH vor allem das Petcycle ein Dorn im Auge. Dabei werden Einwegflaschen in Mehrwegkisten verkauft. Sie würden bei der Rückgabe wie reinrassiges Mehrweg behandelt, obwohl sie letztlich am Ende doch nur zu Granulat geschreddert würden. Die DUH spricht deshalb von einer "Täuschung der Verbraucher", weil die Flaschen mit umweltfreundlichen Mehrwegflaschen verwechselt würden.
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Der Recyclinganteil einer neuen Pet-Flasche liegt dabei laut Branche bei 50 Prozent und soll demnächst auf 55 Prozent gesteigert werden, so die "FR". Die DUH bezweifelt dies, weil die entsprechenden Warenströme nicht erfasst würden und es auch keine Kontrollen gebe. Das weist wiederum die Industrie in der "FR" als Polemik zurück.
Quelle: AFP , t-online.de
Donny schrieb:
am 8. März 2011 um 18:20:19
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Einweg vs. Mehrweg
Wenn man manche Kommentare hier wieder liest... natürlich müssen Mehrwegflaschen wieder zurück transportiert werden.
Glasflaschen können aber (wie Papier auch) sehr simpel wiederverwertet und neu produziert werden - das geht bei PET eben nicht. Wenn manche hier das Mehrweg-Pfand-System in Frage stellen, dann könnte man genausogut auch auf Euro-Tauschpaletten verzichten oder noch besser, man steigt auf Einweg-Kleidung um! Dann spart man sich zu Hause die Waschmaschine und viel Wasser/Putzmittel!
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petflasche schrieb:
am 8. Februar 2011 um 10:25:21
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vergifte euch
Wenn ihr mal richtig euch informiert wüßtet ihr wieviel Plastik schon im meer schwimmt.Wieviel chemische Subtanzen ich euch
zuführe -was ich den fischen antue nur damit ihr euch nicht so schwer mit den Glasflaschen rum schleppen müßt
eure Enkel und Urenkel werden euch dankbar sein und euch lieben dafür das sie einfach Plastik im meer fischen können und nicht teuer kaufen müssen
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paulchen schrieb:
am 8. Februar 2011 um 09:58:01
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leergut
Die Menschen haben die schnauze voll. Bis zu 4 Mülltonnen vor dem Haus. Ein Wahnsinn.
Macht endlich Schluss mit diesem Elend.
Sortieranlagen holen die letzen Wertstoffe aus der Tonne. Sie sind die Zukunft. Diese Sortieranlagen brauchen wir.
Legt diesen „ Grünen“ das Handwerk. Sie sind die Bremsklötze Einer verträglichen Umweltpolitik
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