
01.04.2011, 14:32 Uhr | Spiegel Online
Altenheim: Demografische Entwicklung wird teuer (Foto: imago) (Quelle: imago)
Schon wieder schlechte Nachrichten für Arbeitnehmer: Nach "Spiegel-Online"-Informationen soll der Beitrag zur Pflegeversicherung von 1,95 auf 2,55 Prozent steigen. Das "Mehr Netto"-Versprechen wäre damit endgültig Makulatur.
Offenbar plant die Bundesregierung, die Beiträge für die Pflegeversicherung um 0,6 Prozentpunkte zu erhöhen. Es gebe Signale aus dem Kanzleramt, dass "eine Steigerung dieser Größenordnung zumutbar sei", heißt es aus Unionskreisen. Die zusätzliche Belastung solle allerdings nicht allein den Arbeitnehmern aufgebürdet werden, sondern zu einem gleichen Teil auch den Arbeitgebern. Ab wann die Versicherten mehr zahlen müssen, stehe noch nicht fest.
Derzeit liegt der Beitragssatz zur Pflegeversicherung bei 1,95 Prozent des monatlichen Bruttoeinkommens - jeweils zur Hälfte von Arbeitnehmern und Arbeitgebern bezahlt. Kinderlose allerdings zahlen einen Aufschlag in Höhe von 0,25 Prozent. Sie werden also insgesamt mit 1,225 Prozent belastet.
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Kommt die Beitragserhöhung wie geplant, werden einem kinderlosen Durchschnittsverdiener mit einem Bruttoeinkommen von 3000 Euro monatlich statt 36,75 Euro für seine Pflegeversicherung 45,75 Euro abgezogen. Ein Familienvater mit demselben Einkommen wird dann nicht mehr nur 29,25 Euro zahlen, sondern 38,25 Euro.
Mit den zusätzlichen Einnahmen in Höhe von rund sechs Milliarden Euro wollen Union und FDP nicht nur wie im Koalitionsvertrag vereinbart einen zusätzlichen Kapitalstock aufbauen, sondern auch mehr Leistungen anbieten und Demenzkranke besser versorgen.
Erst zum Jahreswechsel hatte FDP-Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung von 14,9 auf 15,5 Prozent erhöht. Anders als ursprünglich versprochen senkte die Regierung die Steuern allerdings nur in bescheidenem Umfang. Deshalb können die meisten Deutschen vom schwarz-gelben "Mehr Netto"-Wahlkampfschlager nach wie vor nur träumen.
CSU-Chef Horst Seehofer hat ausgeschlossen, dass die Beiträge zur Pflegeversicherung steigen. "Es wird keine Erhöhung der Beiträge zur Pflegeversicherung geben", sagte der bayerische Ministerpräsident der "Welt am Sonntag". Er widersprach damit anderslautenden Meldungen, wonach eine Steigerung um 0,3 bis 0,5 Beitragspunkte erwartet wird.
Quelle: Spiegel Online
Propet schrieb:
am 30. März 2011 um 12:10:40
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Es brennt bereits fürchterlich
Überall an allen Ecken fehlt das Geld. Volle Leistungen die bisher kaum eingezahlt haben auch sehr
merkwürdig, das ist Betrug an die güngere Generation! Wer hat die Demograhie zu verantworten - eher der Staat, denn Schritte dagegen hätten schon in den 70ziger eingeleitet werden müssen. Aber diese Politiker werden heute z.T. vergöttert - Alles Versager in meinen Augen, Party gemacht auf Kosten Kinder, Enkel u. Urenkel - Das Volk belogen, der Witz ist viele Glauben heute noch den Mist der Elite!
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Emanuelle schrieb:
am 30. März 2011 um 12:10:40
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@ Anna
woher hast du denn diese Weisheit,bei d.Pflegestufe 1 bekommt man knapp 250€ bei der 3 etwa 750€ sind lange keine 1000€ wie du
sagst also erst inform.bis man f.einen Schwerkranken die 3 bekommt ist es oft ein harter Kampf,möchte ich dich sehen wenn bei dir so ein Fall eintreten würde,bevor man Weisheiten von sich gibt sollte man doch einmal nachfragen oder im FS zuhören gab´es vor kurzem eine Sendung dazu
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John schrieb:
am 30. März 2011 um 12:08:55
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Pflegevers.
Dieser schwarz gelbe haufen von taugenichts muß endlich weg.Laßt euch nicht verarschen,und jagt Sie in die wüste.
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