27.12.2011, 18:00 Uhr | dpa-AFX, dapd, t-online.de
Hervorragende Umsatzergebnisse in der Automobilindustrie bringen den Beschäftigten Rekord-Bonuszahlungen. Während die Beschäftigten des Autozulieferers Continental für 2011 schon einen Bonus von insgesamt rund 70 Millionen Euro bekommen, fordert der Gesamtbetriebsratschef von Porsche, Uwe Hück, auch für seine Belegschaft einen ordentlichen Bonus-Zuschlag.
Die Erfolgsbeteiligung falle bei Conti fast doppelt so hoch aus wie im vergangenen Jahr, sagte Personalvorstand Heinz-Gerhard Wente der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". "Uns geht es um Wertschätzung, Anerkennung und Respekt", so der Manager weiter. Nach Angaben des Betriebsrats dürften die etwa 50.000 Conti-Mitarbeiter in Deutschland eine Prämie erhalten, die den bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2007 noch einmal übertrifft. Damals wurden pro Kopf 600 Euro ausgezahlt.
Nicht nur in Deutschland sollen die Kollegen stärker am Unternehmenserfolg beteiligt werden. In Abhängigkeit vom nationalen Lohnniveau kann der Bonus, der weltweit vergeben wird, allerdings unterschiedlich groß sein. "Wie viel es genau pro Kopf werden, können wir erst am Ende des Geschäftsjahres festlegen", hieß es. Die Prämie wird voraussichtlich im April 2012 an die Beschäftigten überwiesen.
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Auch Porsche machte 2011 ein Rekord-Ergebnis. Und angesichts dessen hat Gesamt-Betriebsratschef Uwe Hück eine angemessene Sonderzahlung für die Belegschaft gefordert. "Die Menschen haben enorme Leistung gebracht, deshalb muss auch die Sonderzahlung enorm sein", sagte der Betriebsratschef den "Stuttgarter Nachrichten". Erste Diskussionen über den Bonus werde es mit dem Vorstand im Januar geben.
Während im Porsche-Werk in Leipzig ab 2012 in drei Schichten gearbeitet wird, hält Hück dies in Zuffenhausen derzeit noch nicht für notwendig. "In Zuffenhausen fahren wir erst Nachtschichten, wenn das Sinn macht, also wenn wir am Standort täglich 200 Fahrzeuge und mehr bauen." Derzeit sind es nach seinen Angaben 162 Autos, jährlich also etwa 36.000 - 2012 sollen über 38.000 Fahrzeuge pro Jahr am Stammsitz in Zuffenhausen gebaut werden.
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Hück lehnt es vehement ab, Fahrzeuge der Marke Porsche in China zu bauen. "Porsche kauft man wegen seines Mythos - keiner braucht dieses Auto, aber jeder will es haben." Er prognostizierte, dass der Mythos verloren ginge, wenn er "globalisiert werden würde". Die Verkaufszahlen würden zurückgehen, weil niemand mehr bereit wäre, Preise über 100.000 Euro zu zahlen. Zudem müsse seiner Ansicht nach Porsche "zwingend bei Porsche gebaut werden".
Quelle: t-online.de , dapd , dpa-AFX
Trible X schrieb:
am 29. Dezember 2011 um 17:01:22
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Bonus
Das sind wenigstens noch Firmenchefs die etwas für die Belegschaft über haben, und nicht den Deutschen Gierstaat das in den Rachen
schmeißen, ich ägere mich noch heute das ich nicht bei VW Arbeite, ich bewege mich nach dem Gehalt den ich bekomme gib es mehr Geld laufe ich schneller. Bei Motoren genau so mehr Sprit mehr Leistung.
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Asd schrieb:
am 29. Dezember 2011 um 16:14:07
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Bonus
Diese Bonusse sind eigentlich noch viel zuwenig. Mit einem Std.Lohn von ca. 25 € ohne Schichtzuschläge, kann man gerade überleben.
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Hase schrieb:
am 29. Dezember 2011 um 15:22:06
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Bonuszahlungen
aber bitte nur für die Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor,denn die oberen verdienen schon genug,die Aufsichtsräte und
Vorstände brauchen keine Bonuszahlungen und es ist wissenschftlich erwiesen,je mehr Bonuszahlungen erfolgen,desto schlechter die Arbeitsleistung derjenge die eine erhalten.Deswegen sind die Arbeitsergebnise der Bänker,der Dax-Bosse und der Aufsichtsräte und der Vorstände so schlecht,sie bekommen zu viele Bonis.
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