05.01.2012, 19:28 Uhr | dpa, AFP
Positive Nachrichten vom Automarkt: Daimler macht ein Rekordjahr perfekt, obwohl auf dem Heimatmarkt ein Minus ansteht. Und die VW-Tochter Audi hat erstmals mehr Autos in China als in Deutschland verkauft – der Absatz in Volksrepublik ist auf über 300.000 Wagen gestiegen.
Der Autobauer Daimler hat im vergangenen Jahr so viele Wagen abgesetzt wie nie zuvor in der Unternehmensgeschichte. Der DAX-Konzern verkaufte von Januar bis Dezember 1,4 Millionen Fahrzeuge der Pkw-Marken Mercedes-Benz, Smart, AMG und Maybach. Gegenüber dem Vorjahr 2010 ergibt sich ein Plus von 7,7 Prozent.
Der Rekord versüßt Daimler das feierliche Jubiläumsjahr 2011 - denn exakt vor 125 Jahren (1886) hatte der Mannheimer Erfinder Carl Benz sein Automobilpatent eingereicht. Einziger Schönheitsfehler: Auf dem zentralen Pkw-Markt Westeuropa verbuchte Daimler 2011 ein Minus von einem Prozent.
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Der für den Konzern überaus wichtige Verkaufsstandort Europa ist anders als die anderen Teilmärkte seit längerem rückläufig. Jedoch brummt es fern der Heimat: Auf Jahressicht notiert Daimler für die USA 13,3 Prozent Steigerung, für China sogar 30,6 Prozent.
Zum Jahresende verbuchte Daimler aber in allen Teilmärkten Zuwächse: Insgesamt erreichte der Konzern ein Absatzplus von rund 132.000 Autos, das sind 14,1 Prozent mehr. Dabei legte die Sparte Mercedes-Benz Pkw (Mercedes, AMG, Maybach) um 15,1 Prozent zu, der Kleinstwagen Smart schaffte immerhin ein Plus von 0,8 Prozent. Daimler steigert damit seit inzwischen mehr als zwei Jahren den Monatsabsatz im Jahresvergleich ohne eine einzige Unterbrechung.
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Derweil hat Audi hat im vergangenen Jahr erstmals mehr Autos in China als in Deutschland verkauft. Insgesamt wurden rund 313.000 Wagen an Kunden in China und Hongkong ausgeliefert. China habe sich damit zum größten Absatzmarkt für Audi weltweit entwickelt, teilte die Volkswagen-Tochter in Ingolstadt mit. Im Vergleich zu 2010 sei der Absatz um 37 Prozent gestiegen.
Knapp 58.000 der im vergangenen Jahr in China verkauften Wagen wurden importiert, der Großteil hingegen vor Ort produziert. Zum Vergleich: In Deutschland verkaufte Audi laut Kraftfahrzeugbundesamt im vergangenen Jahr rund 250.700 Autos.
Volkswagen hat ein Werk in Changchun im Nordosten des Landes, dort wurde laut Audi-Angaben die Produktionskapazität für Audi-Modelle im vergangenen Jahr auf 300.000 ausgebaut. Ein weiteres Werk in Foshan im Süden des Landes soll ab 2013 etwa 150.000 bis 200.000 Wagen der Marke Audi herstellen.
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Quelle: AFP , dpa
Karl N schrieb:
am 7. Januar 2012 um 11:09:43
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China
Schön das Mercedes ,BMW und AUDI soviel Auto's in China verkaufen.Nur der deutsche Arbeitnehmer profitiert hier nicht von weil die
Auto's fast alle vor Ort hergestellt werden.Der Gewinn wird auch in China versteuert.
Es muss nur nicht so weit kommen das die Auto's die hier verkauft werden da produziert werden.
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vorwärts58 schrieb:
am 5. Januar 2012 um 20:22:44
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Normal
Wenns ums Geld geht dann auch mit den Kommunisten!!! Gut,daß haben wir alle begriffen,daß das Kapital selbst vor dem Teufel nicht
halt macht.Fürchterlich ist aber ist ihre Scheinheiligkeit und das ständige Maulaufreißen gegen diese Staaten.
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