23.01.2012, 16:38 Uhr | dapd
Die Supermarkt-Kette Rewe mit Sitz in Köln protestiert gegen Pläne der heimischen Landesregierung. Rot-Grün in Nordrhein-Westfalen denkt nämlich über eine Kürzung der Ladenöffnungszeiten nach und bekommt dafür Unterstützung von den Gewerkschaften. Rewe fürchtet nach Angaben seines Chefs Alain Caparros in der "Welt" die Gefährdung von "Tausenden Arbeitsplätzen", sollte die seit 2006 geltende Liberalisierung des Ladenschlusses zurückgenommen werden. Zurzeit dürfen Geschäfte bis Mitternacht geöffnet haben.
Die Gesetzesinitiative für einen Ladenschluss von 22.00 Uhr oder noch früher sei "praxisfremd und altmodisch", sagte Caparros. Die Landesregierung will dagegen laut Koalitionsvertrag mit den früheren Schlusszeiten "die Aushöhlung des Sonn- und Feiertagsschutzes" korrigieren. Die Gewerkschaften stützen den Plan, um die Arbeitnehmer vor hoher Belastung zu schützen.
Rewe habe keine Probleme, die Spätschichten zu füllen, da das Unternehmen "attraktive Gehaltszuschläge" zahle, erklärte Caparros. Durch die Spätöffnung habe Rewe allein in seinen Supermärkten in NRW 500 bis 600 Vollzeitstellen geschaffen, nicht eingerechnet Zulieferer, Logistiker und Sicherheitsleute.
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"Wenn in Nordrhein-Westfalen die Öffnungszeiten wieder stärker reglementiert werden, könnte das Signalwirkung für ganz Deutschland haben", warnte Caparros. Es gebe einen großen Bedarf bei den Kunden für das Einkaufen am späten Abend, sagte er. So erzielten die Rewe-Märkte und die zum Konzern zählenden Penny-Discounter in Nordrhein-Westfalen zwischen 20.00 und 22.00 Uhr mehr als ein Zehntel des Wochenumsatzes.
Quelle: dapd , t-online.de
Rolle schrieb:
am 23. Januar 2012 um 21:40:49
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Öffnungszeiten
Man sollte die Regelung abschaffen und freistellen wer wann und wie offen hat! Das Personal sortiert sich selber in den
Firmen. Die Lohnkosten sollten angepasst werden,Nachtzuschlag ab und bis wann ist doch geregelt. In wievielen Berufen gibt es Früh/Mittag/Spät und Nachtschicht. Wieviele Firmen werden das nutzen, die Firmen orientieren sich verschiedenen Punkten und entscheiden dann auch die Öffnungszeiten.
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OttoOtto schrieb:
am 23. Januar 2012 um 21:36:50
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Typisch VerDi
Das die wieder mal Klappern um ihre Beitragszahler zu behalten ist klar. Aber wenn die Laden-Öffnungszeiten ungünstig werden
wird mehr bei Amazon und Co statt im kleinen Laden am Eck gekauft. Der ist natürlich nicht bei Wer?Die? Beitragszahler also kümmert es die Herren nicht. Und Rot/Grün wählt der auch nicht also Pech. Dumm nur das den Schlaftstädten am Pottrand die Gewerbesteuer flöten geht...
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Helmut schrieb:
am 23. Januar 2012 um 21:35:58
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Die Unverbesserlichen
Alle die, die früher um 3 Minuten vor Ladenschluß reingegangen sind kamen später um 3 vor 20.00 und heute kommen
die halt um 3 vor 22.00. Meinen dann aber sie sollten behandelt werden wie die Könige - und ja keine Eile. Wenn einer vom Personal etwas sagt heißt es gleich "wie unfreundlich". Die denken aber nicht daran wer da eigentlich unfreundlich ist. Früher waren die Läden um 18.30 dicht und es hat doch auch funktioniert. Warum sollte das heute nicht mehr gehen??
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