21.12.2011, 20:23 Uhr | AFP
Die Währung des Iran, der Rial, hat seit dem Wochenende 15 Prozent an Wert eingebüßt. Dieser Kurssturz sorgt in dem international isolierten Land mittlerweile für politische Turbulenzen. Für einen US-Dollar mussten am Mittwoch bereits 15.000 Rial gezahlt werden. Die iranische Zentralbank, die sich seit Monaten bemüht, den Wechselkurs bei 11.000 Rial zu halten, wurde in den Medien scharf kritisiert.
Das staatliche Fernsehen beschuldigte ihren Gouverneur Mahmud Bahmani, bei der Verteidigung der iranischen Währung "gescheitert" zu sein. Das Parlament berief eine Dringlichkeitssitzung hinter verschlossenen Türen mit Bahmani und Wirtschaftsminister Schamseddin Hosseini ein.
Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad machte in einer vom Fernsehen übertragenen Rede für den Kurssturz Spekulanten verantwortlich, die sich "auf Kosten des Volks die Taschen vollstopfen" wollten. Es gebe jedoch keinen Grund zur Besorgnis, die iranische Wirtschaft sei stabil. Der Präsident forderte die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren.
Der Rial-Sturz wurde durch Informationen iranischer Medien beschleunigt, die über ein Ende der Einfuhren aus den Vereinigten Arabischen Emiraten als Folge der westlichen Sanktionen berichteten. Der Iran unterliegt wegen seines umstrittenen Atomprogramms seit 18 Monaten einer strengen Handels- und Finanzblockade seitens der USA und ihrer Verbündeten.
Die Inflationsrate beträgt amtlichen Angaben zufolge fast 20 Prozent, liegt in Wirklichkeit aber wohl noch einiges höher.
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Quelle: AFP , t-online.de
Hummer schrieb:
am 23. Dezember 2011 um 13:48:19
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Iran
Lieber Beobachter, bei Israel gebe ich Dir bedingt recht, aber beim Iran hast Du komplett unrecht. Wer Hitler gut findet und die
Judenvernichtung leugnet, wie es der Iranische Präsident macht, kann kein freundliches Land sein.
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Greenspan schrieb:
am 22. Dezember 2011 um 09:36:55
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Dahinter steckt die heimliche Weltregierung.
Von Greenspan bis Lehman, von Chodorkowski bis Goldman wird die Welt ausgeraubt und beherrscht.
Putin und Ahmadinedschad wehren sich dagegen und sind nun in Visier der geheimen Weltregierung geraten, die ihren politischen Tod beschlossen hat. Nach dem Fall Libyens und bald auch Syriens, geht das Spiel in Russland und im Iran weiter. Nach dem bewährten Muster: Unzufriedene (die es in jedem Land gibt) werden gezielt von Agenten aufgehetzt und provozieren den Staat gezielt bis aufs Blut.
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Hein schrieb:
am 22. Dezember 2011 um 00:24:37
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Rial
Der iranische Staatschef wird wohl recht haben, daß da Spekulanten ihr Unwesen treiben. Der Zeitpunkt paßt perfekt. Kennen wir doch
aus eigener Erfahrung. Eurorettung, Bankenrettung etc. Haben wir eigentlich noch eine Regierung oder inzwischen ein Rettungsunternehmen?
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