
18.07.2011, 11:09 Uhr | Financial Times Deutschland
Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Der russische Staatskonzern engagiert sich auf dem deutschen Markt, viele Bürger beschleicht deshalb ein ungutes Gefühl. Nicht so Wirtschaftsminister Rösler - er verweist auf den Investitionsbedarf hierzulande.
Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) begrüßt ein mögliches Engagement des russischen Gaskonzerns Gazprom auf dem deutschen Markt. "Offen zu sein gegenüber ausländischen Investoren ist mit ein Grund für unseren wirtschaftlichen Erfolg in Deutschland", sagte Rösler der "Financial Times Deutschland". "Vom Grundsatz her begrüße ich deshalb, wenn ein russisches Unternehmen wie Gazprom bereit ist, sich stärker auf dem deutschen Gasmarkt zu engagieren."
RWE hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, eine engere Zusammenarbeit mit Gazprom anzustreben. Die Vorstandsvorsitzenden Jürgen Großmann und Alexej Miller unterzeichneten am Donnerstag eine entsprechende Grundsatzerklärung. Die Energiekonzerne wollen darüber verhandeln, bestehende oder neue Steinkohle- und Gaskraftwerke in Deutschland, Großbritannien und den Beneluxländern in ein gemeinsames Unternehmen einzubringen. Im Gespräch ist auch eine mögliche Beteiligung von Gazprom am RWE-Konzern.
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Die geplante Kooperation soll nach Informationen des Magazins "Spiegel" heute bei den deutsch-russischen Regierungskonsultationen in Hannover zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Präsident Dmitri Medwedew besprochen werden. In den an RWE beteiligten Kommunen regt sich heftiger Widerstand gegen das Geschäft.
Rösler verwies dagegen auf den großen Investitionsbedarf in Deutschland. "Wir stehen in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen, um die Energiewende zu bewältigen", sagte er. "Dafür brauchen wir vor allem neue Kapazitäten bei Gaskraftwerken. Es könnte hilfreich sein, wenn Gazprom sich hier einbringt." Die geltenden Vorschriften, insbesondere die kartellrechtlichen Bestimmungen, müssten dabei beachtet werden, so der Wirtschaftsminister.
Financial Times Deutschland
Kalle schrieb:
am 20. Juli 2011 um 18:39:27
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Energie
Das Volk wird von seinen Politikern verraten u. verkauft. Von Strategie keine Spur. Es wird nur von Wahl zu Wahl gedacht. Mit
haltlosen Versprechungen werden die Wähler gekauft.
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Rene schrieb:
am 20. Juli 2011 um 15:46:16
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Gazprom u.Rösler
Dieser nichtsnutzige Politiker sollte schnellstens aus der Politik verschwinden. Er macht Deutschland noch abhängiger
vom Ausland, als es ohnehin schon ist. Leute dieser Spezis haben in der Politik nichts verloren, zumal diese nur in die eigene Tasche arbeiten. Wir haben es ja auch im Falle Schröder erlebt. Vermutlich hat Rösler bei diesem gelernt wie es geht. Nach der Abwahl wird er bei Gazprom sicher auch einen guten Posten bekommen.
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Osiris schrieb:
am 19. Juli 2011 um 19:09:38
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ooo weh Politiker
Wenn ein Politiker etwas gut heißt... dann sollten wir genau hinschauen. Vor 20 Jahren fanden die Politiker es gut, daß
die städtischen und regionalen Kraftwerke verkauft wurden. Heute haut uns EON RWE usw. die Strompreise um die Ohren. Wann schätzt ein Politiker schon mal was richtig ein? Die sind viel zu abgehoben. Schätzen höchstens noch ihre Lobbyistengelder richtig ein.
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