14.09.2010, 09:13 Uhr | dapd
Gesundheitsminister Philipp Rösler (CDU) (Foto: ddp) (Quelle: ddp)
Das Bundesgesundheitsministerium will den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) bestimmte Zusatzleistungen im Rahmen der Wahltarife entziehen. Ein Sprecher von Minister Philipp Rösler sagte, bei der Gesundheitsreform gehe es um eine ordnungspolitische saubere Trennung zwischen den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen (PKV).
Die Praxis habe bislang gezeigt, dass Wahltarife in der GKV wieder eingestellt worden seien. Es sei aber nicht geplant, Wahltarife bei den Gesetzlichen gänzlich abzuschaffen.
Derzeit können die Krankenkassen ihren Versicherten Zusatzleistungen etwa für Zahnarztbehandlung anbieten. Diese Leistungen können Kassenpatienten aber auch bei privaten Versicherungen einkaufen. Die Privatversicherer sollen das Geschäft mit Zusatzversicherungen ausweiten dürfen - zum Beispiel Zusatzpolicen für Chefarztbehandlungen.
Die "Berliner Zeitung" berichtete, mit dem Verbot bestimmter Zusatzleistungen bei der GKV könnten die Privaten mit zusätzlichen Gewinnen von 250 Millionen Euro rechnen. Unter Berufung auf Berechnungen der gesetzlichen Kassen hieß es in der Zeitung weiter, die Privaten könnten Ausgaben von noch einmal 250 Millionen Euro sparen, wenn die zwischen GKV und Pharmaindustrie ausgehandelten Rabatte für innovative Medikamente von den Privaten übernommen werden können. Der Ministeriumssprecher dementierte die Berechnungen allerdings: Die in dem Bericht genannten Zahlen seien nicht nachvollziehbar und entbehrten jeder Grundlage.
Des weiteren will die Regierung die Preise für Impfstoffe drücken. Das soll die Krankenkassen um 300 Millionen Euro entlasten. Auf entsprechende Pläne von Gesundheitsminister Philipp Rösler einigten sich Union und FDP, wie es aus Koalitionskreisen hieß. "Die Preise für Impfstoffe liegen in Deutschland bis zu 30 Prozent über dem europäischen Niveau", sagte Rösler der "Bild"-Zeitung. Das sei nicht einzusehen. Bemessungsgrundlage solle ein europäischer Durchschnittspreis sein. "Wir wollen, dass die Krankenkassen im Jahr bis zu 300 Millionen Euro weniger für Impfstoffe ausgeben müssen", sagte Rösler. "Diese enorme Entlastung kommt den Versicherten zugute."
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Quelle: t-online.de , dapd
haschi schrieb:
am 13. September 2010 um 19:24:26
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antwort
tja mit der fdp geht es bergab und das diese corupte fdp nur für die lobby da ist das ist nicht unbekant--schiest diese fdp auf dem
mond ohne rückehr die sind so machtgeil das es zu himmel schtink--beischpiele atomlobby hotell manager -liebling musik fdp--tango corupto und cdu csu tanzen da mit--von wegen volkspartei--schlimmer wie die geier--herr rösler nehmen sie endlich ihre hut und gute reise zu teufel mit ihre fdp
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uhidi schrieb:
am 13. September 2010 um 19:23:36
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rössler
diese klientelpolitik von rössler und seiner partei,jagd doch endlich diese minister aus der regierung.die cdu,die vieles mitmacht
gleich mit.diese politik wird immer unerträglicher,einfach zum kotzen.
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Jochen schrieb:
am 13. September 2010 um 19:21:54
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PKV gegen GKV
Bin ich jetzt einer von den Wenigen die sich Ulla Schmidt zurück wünscht. Dank des Neoliberalen Rösler FDP wird unser
Krankensystem zum Selbstbedienungsladen,jeder darf sich am Geldtopf der GKV,Patienten und Krankenversicherten bedienen.
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