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Röttgen will Stromfresser verbieten

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Röttgen will Stromfresser verbieten

01.02.2011, 19:07 Uhr | dpa-AFX

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will die Energieeffizienz von Elektrogeräten verbessern (Foto: dpa)

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) will die Energieeffizienz von Elektrogeräten verbessern (Foto: dpa)

Bundesumweltminister Norbert Röttgen will sich beim EU-Gipfel am Freitag für schärfere Regeln zur Energieeffizienz von Elektrogeräten einsetzen. Produkte mit hohem Stromverbrauch sollten nach einer gewissen Frist nicht mehr verkauft werden dürfen, sagte der CDU-Politiker dem Magazin "Wirtschaftswoche".

Einigung mit Brüderle

Die zehn Prozent der effizientesten Geräte bildeten dann nach Ablauf der Frist einen verbindlichen Maßstab, der von anderen nicht mehr unterlaufen werden dürfte. Darauf habe er sich auch mit Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) geeinigt, sagte Röttgen. Er sei optimistisch, dass sich diese Haltung auch auf dem Gipfel durchsetzen werde.

Die Frist müsse aber so gewählt sein, dass Unternehmen die Chance hätten, die Standards zu erfüllen. Konkret verwies Röttgen auf Produkte wie Kühlschränke, Klimaanlagen oder Computer.

Bürger so früh wie möglich beteiligen

Plänen von Bundesinnenminister Thomas De Maiziere (CDU) zur Einschränkung von Bürgeranhörungen bei Infrastrukturprojekten steht Röttgen angesichts des notwendigen Ausbaus der Energienetze kritisch gegenüber. "Ich bin in der Tat der Auffassung, dass die Konsequenz aus der Erfahrung mit Stuttgart 21 nicht darin bestehen sollte, Bürgerbeteiligung in einem frühen Stadium zurückzuschrauben", sagte der Umweltminister. "Deshalb sollen die Bürger an den Entscheidungen beteiligt werden, besonders bei konkreter Betroffenheit, und zwar so früh wie möglich."


Quelle: dpa-AFX

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Kommentare (28)

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Thema: "Röttgen will Stromfresser verbieten"

Merkelologe schrieb: am 31. Januar 2011 um 17:24:51
(0) (0) Es geht ausschließlich darum, die Lobbys zu füttern, auf Kosten des Volkes ...
"Die Frist müsse aber so gewählt sein, dass Unternehmen
die Chance hätten, die Standards zu erfüllen." - Nach den Menschen im Land, die von ihren Niedriglöhnen die neuen Geräte der (von der Regierung gepushten) Firmen nicht bezahlen können, wird überhaupt nicht gefragt. "Wirtschaft" ist für unsere treue Lobbyregierung etwas, das ganz ohne das Volk abläuft und nur von den Konzernen getragen wird, zur Profitmaximierung. Was soll man von einem Atomlobby-Umweltminister aber auch Anderes erwarten?
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Jörg schrieb: am 31. Januar 2011 um 17:15:11
(0) (0) Röttgen u.seine Pläne
Dieses Politikergefasel kann ich nicht mehr hören!Wieder mit Schau eine Parole verbreiten, als würden sie entwas
für das Land u.seine Bürger tun,dabei darf es aber die Pläne v.Konzernen nicht stören.Wäre Hr.Röttgen u.seine Partei lieber vertragstreu punkto Atomausstieg geblieben!
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Micha schrieb: am 31. Januar 2011 um 16:11:01
(0) (0) Oh je ...
.... wer soll denn diesen Plan umsetzen, und die sparsamsten 10% aus jeder Produktkategorie ermitteln ? Das halte ich für
Utopie. Was schon helfen würde, wäre eine absolut verbindliche Kennzeichnung über den Leistungsverbrauch im Standby und im Betrieb. Dann kann der Verbraucher transparent entscheiden. Bei Computern allerdings wird man das nie vereinheitlichen können, wo doch gerade hier das Anwendungsgebiet massgeblich über die Leistung entscheidet.
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