02.02.2012, 18:27 Uhr | dpa
Auf dem Rohstoffmarkt bahnt sich eine Elefantenhochzeit an: Der weltweit größte Rohstoffhändler Glencore und der Bergbau-Konzern Xstrata verhandeln über die Fusion zu einem gut 60 Milliarden Euro schweren Konzern. In einer Stellungnahme an die Londoner Börse bestätigte Xstrata die Gespräche.
Die Aktienkurse der Unternehmen, die beide ihren Hauptsitz in der Schweiz haben und in London notiert sind, legten nach der Ankündigung kräftig zu. Xstrata-Papiere gewannen bis zum frühen Nachmittag mehr als zehn Prozent, Glencore-Aktien stiegen um gut sechs Prozent.
Xstrata erklärte, dass Glencore an das Unternehmen herangetreten sei und Verhandlungen begonnen hätten, warnte aber auch vor einem möglichen Scheitern der Gespräche. "Es ist nicht sicher, ob ein Angebot gemacht wird", erklärte Xstrata. Glencore habe nun zunächst bis 1. März Zeit, über ein Angebot zu entscheiden.
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Die Firmen sind bereits eng miteinander verbunden. Glencore hält schon einen Anteil von gut 34 Prozent an Xstrata. Beide Unternehmen kommen auf einen Börsenwert von rund 52 Milliarden Pfund (rund 62 Milliarden Euro).
Über eine Fusion war seit längerem spekuliert worden. Auch die Chefs beider Unternehmen hatten einen Zusammenschluss ins Gespräch gebracht. Eine Fusion von Glencore und Xstrata könnte die globale Rohstoffindustrie ebenso neu ordnen wie das Zusammengehen der australischen BHP mit der britischen Billiton im Jahr 2001.
Xstrata war im März 2002 an die Börse gegangen, nachdem das Unternehmen zuvor für 2,5 Milliarden Dollar Glencore-Minen in Australien und Südafrika gekauft hatte. Glencore ist seit Mai 2011 an der Börse notiert. Bis dahin war die Firma über Jahrzehnte in Privatbesitz. Glencore erzielte 2010 einen Umsatz von fast 145 Milliarden Dollar, Xstrata von 30,5 Milliarden Dollar.
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Quelle: dpa
xx schrieb:
am 2. Februar 2012 um 22:45:14
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zzz
Alles gute
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