25.10.2010, 12:38 Uhr | oca, dapd, dpa
Der Schutzhelm passt schon mal: Roland Koch wird als Bilfinger-Berger-Chef gehandelt (Foto: dapd) (Quelle: dapd)
Wochenlang wurde darüber spekuliert, jetzt soll es sicher sein. Hessens Ex-Ministerpräsident Roland Koch (CDU) Roland Koch wird nach Medienberichten Vorstandschef des Baukonzerns Bilfinger Berger. Der 52-Jährige werde jährlich rund 1,5 Millionen Euro verdienen und soll den Übergang zu einem Dienstleistungsunternehmen forcieren, berichtet der "Focus".
Der bisherige Vorstandschef Herbert Bodner soll im Spätherbst in Pension gehen. Ende August hatten Spekulationen über einen Wechsel des damals noch amtierenden Ministerpräsidenten Koch zu Bilfinger Berger für Wirbel gesorgt. Damals hatten ein Regierungssprecher und ein Sprecher von Bilfinger Berger die Berichte als "Unfug" zurückgewiesen.
Koch war am 30. August nach mehr als elf Jahren aus seinem Amt als hessischer Ministerpräsident ausgeschieden. Er hatte im Mai überraschend einen Wechsel in die Wirtschaft angekündigt.
Bilfinger Berger ist der zweitgrößte deutsche Baukonzern. Der Konzern geriet im Zusammenhang mit dem Kölner U-Bahn-Bau in die Schlagzeilen. Im März letzten Jahres war bei Bauarbeiten an einem der U-Bahn-Schächte das Kölner Stadtarchiv eingestürzt, zwei Menschen starben dabei. Dem Baukonzern wurde Pfusch am Bau vorgeworfen.
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Quelle: dpa , dapd , t-online.de
Krassus schrieb:
am 23. Oktober 2010 um 16:36:48
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Nützlichkeit ?
So eine Figur muß Aufträge heranschaffen.Das Problem ist nur.Woher nehmen ?Und gewisse Aufträge könnten schnell nach Korruption riechen.
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EinerGeistler schrieb:
am 23. Oktober 2010 um 16:22:29
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Assoziationen
Komisch.Wenn ich den Namen Koch höre,fallen mir immer die Worte Bock und Gärtner ein.Ist schon merkwürdig.
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freier Journalist schrieb:
am 23. Oktober 2010 um 16:14:36
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Koch....
was regen wir uns auf ? Ist doch schon lange so , dass die Wirtschaft sich rechtzeitig einflussreiche Politiker kauft !
Auch wenn es
mal direkt aus dem Gesundheitsministerium in den Vorstand der Krankenkassen geht oder in die Pharmaindustrie , natürlich auf Vorstandsebene.Nur wieder ein Beweis , wie verkommen Politik geworden ist oder war es schon immer so und wir haben es nur nicht bemerkt ? Schließlich hatten wir früher nicht soviel Möglichkeiten an Informationen zu gelangen wie heute.
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